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Iovis gemma ist von Plinius aus nach I verpflanzt, aber wie gewöhnlich an unrechter Stelle eingesetzt.

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3) Paneros s. panerastos (v) 8) (Perileucos)

4) Ponticae

5) Phloginos s. chrysitis (D)

9) [Paeanitis s. gaeanis]

9 ist offenbar ein Zusatz, ob aus einer andern Quelle, ist fraglich. Vielleicht hatte Plinius diese Gemme in seiner Vorlage anfänglich bloss übersehen und später am Schluss zugefügt.

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aus dem Lexikon genommen und ohne Rücksicht auf die alpha

betische Anordnung an den Anfang gestellt.

T. 183 f. 1) Trichrus (T) †
2) Thelyrrhizos (~)
3) Thelycardios (O)

Anstoss erregt nur Trichrus.

4) Thracia ()

5) Tephritis (T) (ε)
6) Tecolithos (T) (n)

Die Stellung ist unbegreif

lich. Vielleicht ist ein Zusatz anzunehmen. Jedenfalls passt aber die Stellung zum lat. Alphabet ebensowenig wie zum griech.

V. 184. Veneris crinis

Veientana

Lateinisch sind diese beiden Worte, wie man sieht, nicht geordnet. Stammen sie aus dem griechischen Lexikon, so ist ihre Folge erklärlich. Sie standen dort unter A und O. Z. 185. 1) Zathene 3) Zoraniscaeos.

2) Zmilampis

Diese Zusammenstellung lässt hoffentlich keinen Zweifel zu, dass Plinius seiner Darstellung ein griechisches Lexikon zu Grunde gelegt hat. In der alphabetischen Aufzählung fehlen nun aber die vorzüglichsten Edelsteine, welche schon vorher von § 21 an gesondert und ausführlich beschrieben worden sind. Dass wir für beide Darstellungen eine Quelle vorauszusetzen haben, ist aus der gleichen Art der Behandlung ersichtlich. In beiden Parteien finden sich nämlich die gleichen Rubriken in gleicher Folge, Fundort, Beschaffenheit, Gebrauch. Für eine Quelle spricht ferner die Benutzung derselben Autoren, Democrit 146, 149, 160, 185; Sotacus 158; Xenocrates 173; Metrodor 178. Nur 2 finden sich bloss im Lexikon, Zoroaster und Zachalias. Auf eine einzige Quelle weist schliesslich die durchgängige Erwähnung der Vorspiegelungen der Magier. Es fragt sich nur, ob die Trennung von Plinius selbst vorgenommen worden ist, oder ob sie sich schon in seiner Vorlage gefunden hat. Wir behaupten das Erstere und nehmen somit das gleiche Verhältniss wie im 3. B. an, wo Plinius die Kolonien, welche in seiner Quelle mit den Municipien eine einzige Liste ausmachten, vor dem alphabetischen Ortslexikon besonders behandelt hat. An und für sich ist ja unsere Annahme nicht unwahrscheinlich. Was Plinius einmal gethan hat, kann er auch wiederholt haben und der Grund, der ihn dort leitete, kann auch hier massgebend gewesen sein, nämlich, wie ich meine,

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der, den Plinius in der Einleitung ausspricht §. 15: Res ardua vetustis novitatem dare . . . fastiditis gratiam. In die eintönige alphabetische Aufzählung hat Plinius wirklich Abwechslung zu bringen gewusst durch die Behandlung des Gegenstandes nach verschiedenen Gesichtspunkten, hier nach der Verschiedenheit der Farbe: §. 138 expositis per genera colorum principalibus gemmis reliquas per literarum ordinem explicemus (cf. §. 113, 121, 129). Den gleichen Grund schon für den griech. Autor geltend zu machen, haben wir durchaus keine Berechtigung. Es wird aber erwünscht sein, dass für unsere Ansicht auch ein äusserer Beweis beigebracht werde. Dieser findet sich in der oben schon citirten Stelle §. 131 ff., wo in genauer alphabetischer Folge asteria, astrion, astriotes und astrobolon beschrieben werden. Da an einen Zufall nicht zu denken ist, so dürfen wir annehmen, dass die genannten Gemmen in der Ordnung, in der sie gerade gefunden wurden, aus der alphabetischen Liste herausgehoben worden sind und zwar von Plinius selbst. Denn es wäre absolut nicht einzusehn, warum der griech. Autor jene Steine alphabetisch hätte ordnen sollen, wenn er sie vor der alphabetischen Liste aufzuführen die Absicht gehabt hätte.

Jetzt können wir der Frage nach dem Namen des plin. Gewährsmannes näher treten. Um die Anzahl der in Betracht kommenden Autoren zu mindern, werden wir zunächst die Zusätze auszumitteln haben, die Plinius auch in diesem Buche gemacht hat. Bocchus und Jacchus kommen hier nicht in Betracht, weil sie Römer sind. Der Erste der externen Autoren ist Juba. Es ist schon oben angedeutet worden, dass dieser von Plinius nicht partienweise benutzt worden ist. Dort lag die Nöthigung diese Bemerkung zu erweisen nicht gerade vor. Es soll jetzt wenigstens für das 37. B. geschehen. Gleich von vornherein muss bemerkt werden, dass die Nachrichten des Juba mehr mit historischen Notizen verbunden und mehr geographisch - statistisch sind als die übrige naturhistorische Beschreibung, woraus sofort auf eine andere Quelle der Letzteren zu schliessen ist. So gleich

§. 24. Als Zusatz ist diese Stelle noch aus einem anderen Grunde zu erkennen, nämlich aus der unrichtigen Placirung.

Plinius nennt als Heimath des Krystalls Indien, Kleinasien, Cypern, die Alpen. Er geht also von den entferntesten Gegenden aus bis zu den Italien zunächst liegenden. Wäre Alles aus Juba, müssten doch wohl die Inseln des rothen Meeres gleich zu Anfang erwähnt worden sein.

§. 69. Ab his Aethiopici (smaragdi) laudantur [ab Copto dierum itinere, ut auctor est luba XXV] acriter virides eqs. Ein Zusatz, so ungeschickt wie nur möglich. Massangaben, die überhaupt in der übrigen Darstellung fast nie wiederkehren, können doch nur gemacht werden für eine Strecke, die 2 bestimmte Endpunkte hat. Hier ist aber nur einer bezeichnet. Es ist nicht denkbar, dass Plinius diesen Fehler gemacht haben würde, wenn ihm nur ein Bericht vorlag.

§. 73. Iuba auctor est eqs. Während vorher nur vom Smaragd die Rede war, handelt das Fragment des Juba auch vom Alabaster. Dazu wird von Beiden nichts Naturgeschichtliches angegeben, sondern nur ihre Verwendung zum Häuserbau. Also Zusatz.

§. 108. Vorher die Geschichte der Auffindung des Topas nach Archelaus, dann 108 nach Juba. Bei Letzterem ist aber nicht die Gemme die Hauptsache, sondern im Gegensatz zu der übrigen Darstellung das Geographisch-Historische.

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§. 114. Nilion. Die Ordnung ist unrichtig. Jubas Angabe musste vor den Eigenschaften erwähnt werden, wenn auch das Uebrige auf ihn zurückginge. Juba ist also durchweg zusätzlich benutzt, kann somit der gesuchte Hauptgewährsmann des Plinius nicht sein, ganz abgesehen davon, dass die recentissimi auctores §. 109 auf einen jüngern Autor schliessen lassen, als Juba ist.

Das Letztere gilt auch für Theophrast. Wenn dessen Nachrichten §. 33 und 53 von der übrigen Darstellung nicht zu trennen sind, so geht daraus natürlich nicht sofort hervor, dass er als Hauptautor im 37. B. benutzt worden ist. §. 33 ist er vielmehr schon von Xenocrates citirt worden, wie oben gezeigt worden ist, und §. 53 deutet ebenfalls auf eine indirekte Benutzung. Dagegen mag §. 74 allerdings wohl aus ihm direkt entlehnt sein. Dafür spricht die weitläufige historische Umkleidung der naturhistorischen Notiz, die in der übrigen Dar

stellung vermieden ist und ferner die unmittelbare Folge eines andern Zusatzes aus Apion. Das Gleiche ist aus §. 97 zu schliessen. Theophrast zählt als Fundorte des Karfunkels Orchomenos, Chios, Troezen, Korinth und Massilia auf, Plinius kennt aber diese §. 92 nicht, wo er die genera aufzählt, also hat er dort die Angaben des Theophrast nicht vor Augen gehabt. In Bezug auf §. 194 ist die Entscheidung schwer, doch kommt dies Fragment für unsere Frage nicht mehr besonders in Betracht, weil die alphabetische Aufzählung früher zu Ende ist.

In gleicher Weise wie Theophrast kann Plinius auch den Metrodor theils indirekt, theils direkt, aber zusätzlich benutzt haben. Die Angabe des Metrodor §. 34 ist natürlich aus Xenocrates, dagegen §. 61 vielleicht aus ihm direkt (Metrodorus... dubitet). Ein Zusatz ist dies Fragment jedenfalls, da es an falscher Stelle steht. Die neuen genera des Diamanten, mussten doch wenigstens vor §. 59 erwähnt werden.

§. 178. (Paneros qualis sit a Metrodoro non dicitur) ist eng mit der ganzen Darstellung verbunden; daraus ist zu schliessen, entweder dass M. die Hauptquelle des Plinius ist, oder dass er schon in der Hauptquelle citirt war. Eine bestimmte Entscheidung gewährt dieser Paragraph selbst nicht. Wenn wir uns aber erinnern, dass M. schon §. 34 indirekt von Plinius verwerthet worden ist, so werden wir auch hier lieber der letzteren Annahme zustimmen.

Archelaus, der viermal citirt wird, ist nicht zusätzlich benutzt, wie aus §§. 95, 104, 107 deutlich zu ersehen ist. §. 46 steht seine Ansicht zwar am Schluss des betreffenden Abschnittes, doch ist die Annahme eines Zusatzes aus einem andern Autor auch hier nicht nöthig. Plinius hatte ja nach Xenocrates die unzulässigen Ansichten 23-41 aufgezählt. Des Archelaus Ansicht billigt er aber. Demnach ist die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, dass des Letzteren Angabe schon bei Xenocrates zu finden war und dass sie Plinius vorläufig anzuführen unterliess, bis er zu den von ihm gebilligten Nachrichten kam. Dass aber Archelaus in jenen oben angegebenen Paragraphen nicht direkt benutzt ist, geht aus der Citirmethode des Plinius hervor. Seine Angaben stehen nicht am Schluss wie die eines auctor exquisitus.

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