Biographie und Bildungskultur: Personendarstellungen bei Plinius dem Jüngeren, Gellius und Sueton

Copertina anteriore
Walter de Gruyter, 2004 - 408 pagine

Welche Bedeutung kam dem biographischen Wissenssegment im Kontext der Bildungskultur des 2. Jh. n. Chr. zu? Welche Formen wurden von zeitgenössischen Autoren zur literarischen Präsentation von Personen gewählt? Unter dieser doppelten Leitfrage werden hier Personendarstellungen in den Briefen des jüngeren Plinius, dem Miszellanwerk des Gellius und den Kaiserbiographien Suetons in einer gattungsübergreifend angelegten Perspektive untersucht. Zu den Gemeinsamkeiten, die sich auf diese Weise beobachten lassen, gehören das normative Potential historischer Figuren, die Kommemoration von Zeitgenossen und die Interaktion mit den kommunikativen Rahmenbedingungen der römischen Kaiserzeit. Eine solche funktionsgeschichtliche Betrachtungsweise zeigt ferner, dass es sich bei vielen der Charakteristika der untersuchten Autoren, die bislang als Abweichungen von der jeweiligen Gattungstradition kritisiert wurden, um bewusste Entwicklungen handelt, die eng auf ihren gemeinsamen gesellschaftlichen und kulturellen Kontext bezogen sind.

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Sommario

Bildung und Konversationskultur
150
Biographische Buntschriftstellerei?
164
Form und Funktion biographischen Wissens in den noctes Atticae
227
Biographie nach den Regeln der Gattung? Suetons Kaiserviten
233
Form und Funktion der suetonischen Biographie
317
Fazit
325
Literaturverzeichnis
337
Register
389
Copyright

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Informazioni sull'autore (2004)

Dennis Pausch is a Research Fellow in the Department of Classical Studies at the Justus-Liebig-University of Gießen, Germany.

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