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Vorrede.

In der vierten Sitzung der ersten Plenarversammlung der historischen Commission bei der königlich Bayerischen Academie der Wissenschaften, am 30. September 1859, stellte Archivar J. M. Lappenberg aus Hamburg den Antrag, eine Sammlung hansischer Documente' von der ersten Begründung bis zum Erlöschen der Hanse zu veranstalten, deren Umfang er auf 3-4 Quartbände anschlug1. Sie sollte alles umfassen was die Hanse als Ganzes betraf oder für ihre Geschichte Bedeutung hatte, ausschliessen nur was blos einzelne Städte anging, Verträge oder Verhandlungen zwischen zwei oder drei Hansestädten, welche ein particulares, nicht etwa später zu einem hansischen gewordenes, nicht ein allgemeines Handelsinteresse haben'; wenigstens bis zum Jahr 1400 seien alle wirklich hansischen Documente abzudrucken; später und für solche Urkunden, die nur entfernter für ihre Geschichte in Betracht kämen, dürften Regesten genügen. Als eine Hauptsache werden die hansischen Recesse (oder Protokolle mit Beilagen') bezeichnet, namentlich seit 1370, bis zu welchem Jahr die Sammlung in dem Urkundenbuche (Band II) der Urkundlichen Geschichte des Ursprungs der Deutschen Hanse' sich erstreckte: für diese spätere Periode bedürfe die bisherige Darstellung der hansischen Geschichte einer vollständigen Revision; aber auch vorher liessen sich wesentliche Ergänzungen unserer Kenntnis erwarten. Die Bedeutung des Unternehmens für die Geschichte des Deutschen Volkes überhaupt, insonderheit des dritten Standes, für die Geschichte der Cultur, des Handels, der Industrie, des Rechtes, für alle Beziehungen zu den benachbarten und selbst den entfernteren Staaten Europas ward in sachkundigster Weise näher dargelegt.

Mit Freuden ging die Commission auf diesen Antrag ein, und Lappenberg selbst übernahm die Leitung der Sache. Seinen mannigfachen und grossen Verdiensten um die Geschichte der Hanse fügte er so am Abend seines Lebens noch eins hinzu. Er wie kein anderer war durch umfassende Beherrschung des Gegenstandes und ausgedehnte Verbindungen in allen den Städten und Landen, wo es galt das urkundliche und handschriftliche Material zu sammeln, geeignet die Vorarbeiten zu leiten, deren es für ein so bedeutendes Unternehmen in weitem Umfang bedurfte. Mit grösster Liebe und Hingebung hat er dies die Jahre hindurch gethan, die ihm unter uns zu wirken vergönnt war, und alljährlich in den Plenarversammlungen Bericht erstattet

1) Der Antrag, wie er mit ausführlicher Begründung gestellt ward, ist abgedruckt in den Nachrichten v. d. histor. Comm. I, 1, S. 47–53.

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