Eine Sallust-Handschrift aus der Rostocker Universitätsbibliothek

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Teubner, 1873 - 58 pagine
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Brani popolari

Pagina 264 - In divisione orbis terrae plerique in parte tertia Africam posuere, pauci tantummodo Asiam et Europam esse, sed Africam in Europa.
Pagina 274 - ... primum omnium , qui ubique probro atque petulantia maxume praestabant; item alii qui per dedecora patrimoniis amissis, postremo omnes, quos flagitium aut facinus domo expulerat, ei 6 Romam sicut in sentinam confluxerant.
Pagina 265 - Namque coepere nobilitas dignitatem, populus libertatem in lubidinem uortere, sibi quisque ducere trahere rapere.
Pagina 261 - Tode entziehen können, und fährt fort: „quia illa foeda atque intoleranda uiris uidebantur, haec sequi decreuistis. si haec relinquere uoltis, audacia opus est: nemo nisi uictor pace bell um mutauit".
Pagina 272 - So R, in dem Vagae fehlt. — P: compaerat; die andren erster Classe: comperit. — Hier scheint es ausser Frage zu sein, dass R Recht hat. Das Plusquamperfectum ist noch in P richtig angedeutet; es wäre dort herzustellen: compererat. Dies ist dann fälschlich in comperit corrigirt worden. Allein compererat kann nicht ursprünglich sein, wenn acceperat sich auch findet. Offenbar ist ersteres zu letzterem als Glosse zugeschrieben und hat es dann aus allen Handschriften ausser R verdrängt.
Pagina 259 - Hohe mit den andren. Dies an und für sich betrachtet •würde darauf hindeuten, dass die Abfassung der betreffenden Stücke in den Anfang der Zeit fallen, als das runde Schluss-s aufkam, also wohl in die erste Hälfte des 11. Jahrhunderts. Das häufigere Vorkommen in der ersten Hand scheint dem zwar zu widersprechen; allein auch Dr. Fournier zieht daraus keinen andren Schluss , als dass nur das 10. Jahrhundert ausgeschlossen sei. Die übrigen Angaben und Bestimmungen des Dr.
Pagina 255 - Aehnliche Unterschiede bei den Eigennamen bemerkten wir auch zwischen l und 2 beim Worte atrabal oder aterbal. Die fünfte Hand beginnt wie gesagt mit der grossen Lücke der ersten Classe; wir haben also jedenfalls hier eine nachträgliche Ergänzung vor uns, während der Muttercodex überhaupt nur bis zu der Lücke reichte. Nr. 5 ist am nächsten mit 4 verwandt, jedoch nicht entfernt identisch. DPQ sind anders, ebenso ESNger; die Majuskel überwiegt vor der Unciale; r steht wieder auf der Zeile;...
Pagina 270 - Cat. 17. 5; 21. 3; Jug. 71. 3. — Die völlige Ungebräuchlichkeit von artifex bei Sallust spricht auch schon gegen dieses; und so muss ich mich für die Lesart von R entscheiden. Jug. 38. 5: milites Romani — trepidare omni loco. — So R; die andren: omnibus locis. — Hier ist kaum eine Entscheidung zu treffen. Das letztere ist bei Sallust häufiger; doch kommt der Gebrauch von Collectivbegriffen mit omnis im Singular gleichfalls vor. Klarer ist die plurale Passung; die singulare kann kaum als...
Pagina 257 - Resultate entsprechen auch andere Merkmale dieser Hs. — Nicht viele Kürzungen, die doch erst im Verlaufe des 12. Jhdts. häufiger werden; die Distinction bis auf wenige Verbindungen mit Präpositionen (bes. in): inasia, inbello, ingrecia etc., wie sie noch 1143 (Mgr. 8/16) und in der 2. Hälfte des 12. Jhdts. (Mgr. 4/10) vorkommen, durchgeführt; nicht so sehr in die Breite gezogen, wie besonders die Schrift im 10. Jhdt., doch auch nicht so enge, wie durchgehends im ausgehenden 12.
Pagina 278 - 102. 9: placuisse R P1 B; placuit P; complacuit T. Ich habe natürlich nicht alle Stellen aufgeführt — besonders nicht aus der 4. Hand um ihrer Verderbniss willen — wo einer oder der andre Cndex mit R übereinstimmt; soviel aber geht daraus wohl hervor, dass R die nächste Verwandtschaft mit E beweist; daneben treten T und P1, so dass letztere gleichsam eine mittlere Stellung zwischen EE einerseits und PB andrerseits einnehmen.

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