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Psychologie. Versuch einer systematischen Behandlang der empirischen Psychologie von Franz Xaver Biunde, Prof. der Phil. zu Trier. Erster Bond. Erste Abtheilung, welche die Einleitung in die empir. Psychol. und die Theorie des Anschauungsvermögens enthält. Trier 1831, Gall. L. 479 S. gr. 8. 2 Rthlr. 18 Gr.

Zunächst hat der bescheidene Verf. diesen Versuch für seine Zuhörer bestimmt, ihnen das Studium der empirischen Psychol. zu erleichtern. Ein anderer Zweck der Herausgabe desselben war, ein öffentliches Urtheil über denselben zu veranlassen. Diess kann nicht anders, als vortheilhaft ausfallen; denn der Verf. hat sehr verständig eigne Untersuchungen und Beobachtungen angestellt und mit Einsicht die Forschungen von Tetens, Ueberwasser, Hoffbauer, Maass, Hermes, benutzt (weniger die Angaben des Herm: v. Keyserlingk in seiner Psychologie als Wissenschaft vom Menschengeiste, weil sie vorzüglich darauf gerichtet sind, die Philosophie in Harmonie mit dem Christenthume zu bringen, da doch die Wahrheit des Christenthums dieser Bestrebungen nicht bedarf); er hat die psychologischen Thatsachen in ihrem natürlichen Zusammenhange ævfgefasst.

“ und systematisch dargestellt; er but irrige Grundsätze 'muthig bekämpft, ohne persönliche Rücksichțen;; er hat die Lehren der emp. Ps. deutlich und ausführlich vorgetragen und mit den erforderlichen Beweisen und Erfahrungen belegt, und alle aufgestellte Begriffe direk Srläaterung klar gemacht, Eine kurze Uebersicht des Inhalts wird diess noch deutlicher machen. Die Einleitung enthält vier Abschnitte: I. Begriff und Aufgabe der empir. Psychologie: etymologische Deutung der Seelenlehre; Erklärung nach dem Sprachgebrauche; emp. Ps. als Wissenschaft (eine vollständige, klare, rücksichtlich deatliche, in sich zusammenhängende, streng geordnete und gründliche Kunde von den innern Zuständen des Menschen, soweit diese Gegenstand der Empirie und nicht so weit sie Gegenstand der Speculation sind) im Gegensatz zu der nicht wissenschaftlichen; Aufgabe derselben. .

II. Erkenntnissquelle (die innere Erfahrung oder das unmittelbare Bewusstseyn der Sache in uns); vier Gegenstände, die nicht

Allg. Rept. 1831, Bd. III, St. 1.

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