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Gotth. Ephr. Lesings

Theatralische

Bibliothet.

Er st es S tů ck.

Berlin,
bey Christian Friederich Voß, 1754,

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Vorrede.

Man wird sich der Beytråge

zur 5istorie und Auf. nahme des Theaters erinnern, von welchen im Jahr 1750. vier Stück zum Vorschein kamen. Nicht der Mangel der guten Aufnahme, sondern andere Umstånde machten ihnen ein zu kurzes Ende. Ich könnte es beweisen, daß Leute

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von Einsicht und Geschmack öffents
lich die Fortsegung derselben ges
wünscht haben. Und so viel man
auch von dergleichen öffentlichen
Wünschen, nach Gelegenheit, ablas-
sen muß, so bleibt doch noch immer i
so viel davon übrig, als hinlång- ei
lich ist, mein gegenwärtiges Unter- ir
nehmen zu rechtfertigen.

Man sieht leicht, daß ich hier's mit diese Theatralische Biblios thek als eine Folge gedachter Bey. trage ankündigen will. Ich ver: liere mich, nach dem Sprichworte zu reden, nicht mit meiner Sichel in eine fremde Erndte; sondern mein Recht auf diese Arbeit ist ges

grüns

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gründet.' Von mir nehmlich schrieb fich nicht nur der gange Plan jener periodischen Schrift her, so wie er in der Vorrede entworfen wird ; sondern auch der größte Theil der. darinn enthaltenen Auffäße ist aus meiner Feder geflossen. Ja ich kann sagen, daß die fernere Fortsegung nur dadurch wegfiel, weil ich långer keinen Theil daran nehmen wollte.

Zu diesem Entschusle brachten mich, Theils verschiedene allzukithne und bittere Beurtheilungen, welche einer von meinen Mitarbeitern ein, rückte; Theils einige kleine Fehler, die von Seiten seiner gemacht wur: den, und die nothwendig dem Les

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