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AB URBE CONDITA

LIBRI

ERKLÆRT

VON

W. WEISSENBOR N.

SIEBENTER BAND:

BUCH XXXI-XXXIV.

ZWEITE, VERBESSERTE AUFLAGE.

BERLIN,

WEIDMANNSCHE BUCHHANDLUNG.

186 7.

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KPD 3196 (7) 6216.5

HARVARD COLLEGE LIBRARY

JUL 12 1910
CAMBRIDGE, MASS

tucolate of

Prof. B. Chenough

VORWORT.

Für die neue Bearbeitung der folgenden Bücher konnte ich ausser den Bemerkungen über die erste Ausgabe in dem literarischen Centralblatte 1862, S. 17 zur Verbesserung des Textes die Ausgaben des Livius von M. Hertz und I. N. Madvig, so wie des Letzteren Emendationes Livianae und die Beiträge zur Kritik und Erklärung des Livius von M. Müller 1866 benutzen. Unterstützt durch diese Ilülfsmittel habe ich mebrfache Veränderungen des Textes vorgenommen, auf der anderen Seite aber nach einer neuen Prüfung des handschriftlichen Materiales von meiner Ansicht über das Verhältniss der Bamberger zu der Mainzer Handschrift in diesen Büchern abzugehen mich nicht entschliessen können, und die Gründe dafür zum Theil in der Abhandlung De codice Livii Moguntino 1865 dargelegt. Mag auch die Mainzer Handschrift viele Vorzüge haben und die Bamberger in den letzten Büchern, welche sie enthält, derselben nachstehen, so lässt sich doch, wie schon die Verzeicbnisse bei Kreyssig T. Livii ab u. c. liber tricesimus tertius p. X ff. zeigen, nicht läugnen, dass dieses Verhältniss nur allmählich eintritt, in den ersten Büchern, welche in der Mainzer Handschrift enthalten sind, die Bamberger oft das Bessere bietet und von den Interpolationen und willkürlichen Veränderungen, die in der Mainzer nicht verkannt werden können, frei ist, s. Madvig Emm. Livv. p. 365. Dazu kommt, dass über die Lesarten der Bamberger Handschrift ein Zweifel nicht obwalten kann, während es in Folge der Ausdrucks - und Anführungsweise des Gelenius nicht immer feststeht, was er in der Handschrift gefunden oder nach Conjectur geändert hat, namentlich ob er an den Stellen, wo seine Angaben von denen Carbach's abweichen, nur der Hds. gefolgt ist. Ebenso zweifele ich auch jetzt nicht, dass die Bamberger Handschrift bis zu dem Punkte, wo ihr die Mainzer zur Seite tritt (weiterhin ist es nicht geschehen, s. zu 33, 17, 9; ib. 28, 3; 9; 33, 3; 35, 7; 37, 11 u. s. w., vgl. zu 31, 9, 1) mit Recht in der ersten Ausgabe „die beste Handschrift“ genannt worden ist, s. Madvig's Ausgabe vol. III p. III, besonders da Gelenius über den von ihm neben dem Mainzer verglichenen codex Spirensis, welcher dem Bamberger näher gestanden zu haben scheint als die jüngeren Handschriften, s. Neue Jahrbücher für Philol. u. Pädagogik 18, 183; Madvig a. a. 0. p. XII, so wenige Andeutungen gegeben hat.

In der Erklärung bin ich nicht nur durch die kritischen Untersuchungen über die Quellen der vierten und fünften Decade des Livius von H. Nissen, sondern auch durch briefliche Mittheilungen desselben, für die ich mich ihm zu aufrichtigem Danke verpflichtet fühle, unterstützt, und über Vieles, was mir früher in Rücksicht auf das Verhältniss des Livius zu seinen Quellen unklar oder zweifelhaft war, zu genauerer Einsicht geführt worden. Für Anderes habe ich die Bemerkungen von Madvig, Wölfflin, M. Müller, Kleine, Hildebrand, die Untersuchungen von A. Mommsen im Philologus XXIV, 1 ff.; die Werke von E. Kuhn, Hertzberg, Bursian u. A. benutzt.

Eisenach, im Juni 1867.

W. W.

-0.

TITI LIVI

AB URBE CONDITA

LIBER XXXI.

Me

quoque iuvat, velut ipse in parte laboris ac periculi 1 fuerim, ad finem belli Punici pervenisse. nam etsi profiteri au- 2 sum perscripturum res omnis Romanas in partibus singulis tanti operis fatigari minime conveniat, tamen, cum in mentem venit tres et sexaginta annos tot enim sunt a primo Punico ad se- 3 cundum bellum finitum

aeque

multa volumina occupasse mihi, 4 quam occupaverint quadringenti octoginta septem anni a condita

31-34. Der zweite macedonische Krieg nebst den gleichzeitigen und zunächst folgenden Ereignissen.

31, 1-2, 4. Aeussere Ursachen des Krieges. Polyb. 16, 24; Appian. Maced. 3f.; Zonar. 9, 15; Ìustin. 30, 2; 31, 1.

1-5. Uebergang. Me quoque, wie die, welche in der Wirklichkeit den Krieg beendigt hatten, sich freuten, s. 30, 45, 2; iuvat, praef. 3. velut statt velut si s. 2, 36, 1; ib. 41, 9; 50, 4 u. a. – ipse etc., persönlich Antheil genommen hätte.

fuerim weil iuvat vorhergeht, wir brauchen in solchen Vergleichungssätzen das Plusquamperf. oder Imperfectum. — profit. ausum allgemein: einer der, aber natürlich auf L. zu beziehen, vgl. Tac. H. 1, 1: incorruptam fidem professis. perscript. ohne Pronomen, s. c. 37, 11; 9, 1, 11; 23, 34, 4 u. a. - res

Tit. Liv. VII. 2. Aufl.

om, nachdrücklich, s. praef. 1, im Gegensatze zu partibus, s. 21, 1, 1: Theile des geschichtlichen Stoffes enthaltende Theile des Werkes, die aber, wie u. St. zeigt, nach Ls' Ansicht eng mit einander zusammen hängen. — conveniat, der potentiale Conjunctiv würde auch ohne etsi, welches sonst selten bei dem Conj. sich findet, gebraucht sein: sich ziemen dürfte, würde. tamen, zur Form der Periode s. 9, 17, 1. tres e. s. vom Jahr 490-553 u. c. (487-550 pach Livius). aeque m., s. 29, 19, 4; 2: aeque sontem; doch folgt in affirmativen Sätzen gewöhnlich atque, et, s. 10, 7, 4, nicht quam, s. zu 5, 3, 4; 43, 6, 13.

оссир. т., haben mir von der (zu vollendenden) Zahl von Bänden bereits in Beschlag • weggenommen. quadrag. oct. sept. haben einige Ass.,

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