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A L T E R T H UM S..

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Εις Ηeαν δεαν συνορωντα αγειν τα πολλαχη διεσπαρμενα, ιν έκαςον οριζομενος δηλον ποιη, περι και αν αει διδασκειν εθελη το γ8ν σαφες και το αυτο αυτο ομολογεμενον δια τουτ' εσχεν ειπειν ο λογος. Το δ' έτερον ειδος, το παλιν, κατ' ειδη δυνασθαι τεμνειν, κατ' αρθρα, η πεφυκε και και μη επιχειρειν καταγνυναι μερος μηδεν, κακά μαγειρε τροπο χρωμενον, αλλα ωσπερ σωματος εξ ενος διπλα και ομωνυμα πεφυκες σκαια, τα δε δεξια κληθεντα. Ρlat. Phaedr. Ed. Βekk. Τ. Ι.

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Die Mythologie hat seit einer Reihe von Jahren die Aufmerksamkeit des gelehrten Publikums auf eine Weise auf sich gezogen, die an sich schon als ein Beweis einer gewissen sie auszeichnenden Universalität angesehen werden darf. Sie hat dadurch in der That, obwohl in ihrer neuern Gestalt die jüngste, unter den ihr verwandten Alterthums-Wissenschaften einen Vorrang gewonnen, welcher die Wissenschaft des Alterthums überhaupt künftig immer mehr von ihr abhängig zu machen, und ihr auch ausserhalb ihrer eigenthümlichen Sphäre eine allgemeinere Anerkennung zu ertheilen scheint. Sie verdankt dies einer glücklichen Vereinigung von Bestrebungen, welche gerade in ihrer Verschiedenartigkeit am meisten geeignet waren, ihr wahres Wesen ins Licht zu sezen. Denn wodurch kann dieses, wenn wir eines ihrer eigenen Bilder auf sie selbst übertragen dürfen, besser bezeichnet werden, als durch das so oft in ihr wiederkehrende Wesen einer Maia , einer Thetis, eines Proteus, überhaupt jener Gestalt, die sich zwar in ciner Vielheit schöner und reizender Formen gefällt, aber in keiner einzelnen, sondern nur in allen zusammen sich erfassen lassen will. Darum mag nun gerade auf diesem Gebiete des Wissens, wo die Hoffnung, ein Einzelnes zu erreichen, ebenso gross ist, als die Gefahr, das Ganze sich entfliehen zu sehen, Jedem, der entweder durch den Reiz der erscheinenden Gestalten angezogen wird, oder sich stark genug fühlt, die Täuschende und sich Sträubende zu bezwingen,

um so mehr die Freiheit gestattet seyn, sein Glück und seine Kräfte zu versuchen.

Auf welche Weise die hiemit in die Hände des Publikums kommende Arbeit an die Werke der Vorgänger sich anschliesst, habe ich durch den Titel der Schrift, welcher die in ihr behandelte Wissenschaft nicht blos die Symbolik und Mythologie, sondern auch die Naturreligion des

Alterthums nennt, angedeutet. In welchem Sin· ne sie aus diesem Gesichtspunkt im Allgemeinen

zu betrachten sey, ist der Gegenstand der in diesem ersten Theile enthaltenen Untersuchungen.

Die Mythologie, zu welcher mich eine frühe Neigung hinzog, hat in mir, seitdem ich durch Creuzer's berühmtes und classisches Werk, wodurch die Mythologie eine zuvor kaum geahnete Bedeutung, und die ersten Ansprüche auf die Würde einer Wissenschaft erhalten hat, näher mit ihr bekannt geworden bin, dadurch hauptsächlich ein immer' steigendes Interesse geweckt, dass ich in ihr und durch sie hauptsächlich der Idee der Einheit des Wissens näher zu kommen glaubte, welche, vorgebildet in dem Organismus des menschlichen Geistes, das wahre Ziel jedes besonnenen wissenschaftlichen Strebens seyn muss. Je mehr ich durch ein genaueres Studium der Quellen der Mythologie das rege wundervolle Leben, das sie in sich schliesst, die Tiefe ihrer Ideen, den Reichthum ihrer Formen, kennen lernte, desto mehr befestigte sich in nir die Ueberzeugung, dass sie nicht blos ein zufälliges Aggregat irgend wie zusammen gekommener Atome seyn könne, sondern in dem ganzen Umfange ihrer Erscheinungen, in welchem nur grundlose Willkühr und Beschränktheit des Standpunkts das Ganze zerstükeln kann, eine in einem organischen Zusammenhang sich entwikelnde Philo-sophie darstelle, welche in demselben Grade höher stehe, als irgend ein einzelnes philosophisches System, in welchem das Geschlecht höher steht, als das Individuum. Ist die Weltgeschichte überhaupt, in ihrem weitesten und würdigsten Sinne, eine Offenbarung der Gottheit, der lebendigste Ausdruck der göttlichen Ideen und Zweke, so kann sie, da überall, wo geistiges Leben ist, auch Bewusstseyn ist, als Einheit desselben, nur als die Entwiklung eines Bewusstseyns angesehen werden, welche zwar nur auf eine der Entwiklung des individuellen Bewusstseyns analoge Weise zu denken ist, aber mit dem beschränkten Massstabe desselben nicht gemessen werden darf. Wie das Bewusstseyn der Individuen in dem Bewusstseyn der Völker ruht, welchen sie angehören, in einer Einheit, die doch gev'iss nicht blos eine Abstraction des Begriffs ist, sondern eine lebendige, so wird auch das Bewusstseyn der Völker von dem höheren Gesammt - Bewusstseyn der

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