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Nun wurde ein Vollbad von 290 angelassen.
- nach 45 Minut. Puls 66 Resp. 18) in einer
» 60 » » 67 » 18 Minute.

15. Beobachtung. Bei einem 58jährigen Manne mit arthritischen Fussgeschwüren.

Vor dem Bade: Lufttemperatur der Badeloge 189 – Puls 66. Während des Halb- nach 10 Minut. Puls 64 bades von 290 im Neu- » 20 » > Än einer Minute. ba d e. > 30 » » 60 ) Von nun an wurde der freie Körpertheil mit dem Badewasser bespült. nach 40 Minut. Puls 61 » 50 » » 61 - » 60 » > 62 Nun wurde ein Vollbad von 290 angelassen.

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in einer Minute.

Die organische Wärme vor und nach dem Bade CUrin) 29,5".

16. Beobachtung.

Bei einem reizbar skrophulösen Jüngling von 18 Jahren. Vor dem Bade. Lufttem- Puls 84 peratur der Badeloge 170 Resp. 21 Während des VÄ("h 15 Minut. Puls 80 Resp. 21 des von 289 im Stein- W » 30 » » 77 » 21 ( in einer badehaus. Morgens. » 45 » » 74 » 20 Minute. » 60 » » 74 » 20 Nachmittags 5 Uhr schlug der Puls 76.

in einer Minute

17. Beobachtung.

Bei einer 26jährigen schwächlichen Frau, die an chronischer Eierstockentzündung litt. Vor d. Bade: Lufttemperatur des Zimmers 15° – Puls 105 Während des Vollba- nach 15 Minuten Puls 100 (in einer

des von 280 (Stadtbade- » 30 . » X> 94. Minute. wasser, zu Hause) » 45 > > 94

Nachmittags 5 Uhr und 8 Uhr schlug der Puls 97.

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Bei einer sehr reizbaren Dame von 26 Jahren, die an Dysmennorhoe und hysterischen Krämpfen litt. Vor d. Bade: Lufttemperatur des Zimmers 16° – Puls 80 Während des Vorlbades (nach 5 Minuten » 84 in einer von 289 (Stadtbadewasser, »' 10 > » 85. Minute. zu Hause.) » 15 2) > 85

Ich liess die Temperatur auf 269 erniedrigen.

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Bei einem gesunden Manne von 42 Jahren. Vor dem Bade. Lufttem- Puls 74 ) :„ „: peratur der Badeloge 169 Resp. 20*n einer Minute. Organische Wärme CAchselhöhle) 28° CUrin) 29. Während des Voll- nach 10 Minuten Puls 9 Resp. 20). s - » 20 X) » 67 - » 20 ( in einer bades v. 279 im Herrn- 20 64 19 Mi bad. Morgens. > > . » >> Minute. » 45 > » 64 » 19 Organische Wärme (Achselhöhle) 289 (Urin) 289. Mittags schlug der Puls 65 Nachmittags 6 Uhr » 67 in einer Minute. Abends 10 . > > * 66

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21. Beobachtung.

Bei demselben Individuum, unter ganz denselben Verhältnissen, nur mit dem Unterschiede, dass der Versuch im Stadtbade vorgenommen wurde, wo die Badeatmosphäre 19" hatte und mit leichten Wasserdämpfen geschwängert war.

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Bei einem sehr reizbaren Manne von 20 Jahren, der an skrophulösem Hautausschlag litt und vom Verdacht der Lungentuberkel nicht frei war. Vor dem Bade. Lufttem- Puls 94 peratur der Badeloge 179 | Organ. Wärme (unter der Zunge) 30°.

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Organische Wärme (unter der Zunge) 299.
Mittags schlug der Puls 81
Abends 5 Uhr » » 87 in einer Minute.
> 9 > » . » 84

23. Beobachtung.

Bei einem gesunden Manne von 46 Jahren. Vor dem Bade. Luft- l Puls 60 ) . . Minut temperatur der Bade- Resp. 26 " °". loge 180 Organische Wärme (Urin) 300. Während des (nach 15 Minut. Puls 57 Resp. 21 Vollbades von ) » 30 » » 54 » 20 260 im F ür- » 45 » » 54 » 18 stenbad. Organische Wärme (Urin) 29,5".

in einer Minute.

24. Beobachtung.

Bei einem 43jährigen Manne mit Herpes hämorrhoidalis, der an den Gebrauch kalter Fussbäder gewöhnt war. Vor dem Bade: Lufttemperatur der Badeloge 160 - Puls 76 nach 15 Minut. » 77 . . Während des Vollbades von » 20 - » » 76 Y. einer 269 im Tempelbadeh aus. » 30 » Ä(Minute. » 40 » » 76

25. Beobachtung.

Bei einem phthysisch gebauten Jüngling von 18 Jahren, der mit Scabies behaftet war.

Vor dem Bade. Lufttem-I Puls 89 in einer Minut peratur der Badeloge 16" Resp. 26 mer minute. Organ. Wärme (unter der Zunge) 280.

nach 10 Minut. Puls 83 Resp. 23 Während des Voll- » 20 » » 80 » 21 in einer bades von 269. Tem- ( » 30 » » 78 » 20 ( Minute. pelbad. Morgens. » 40 » » 77 » 20

Organische Wärme (unter der Zunge) 279.

Mittags der Puls 80 - Abends 7 Uhr » 85. Nach 14tägigem Gebrauch solcher Bäder wurde ausgesetzt. An dem ersten badefreien Tage schlug der Puls des Morgens 78. des Abends 80.

Resultate.

1.

Ein Vollbad von 29° R. verändert entweder die Frequenz des Pulses gar nicht, oder vermehrt sie bloss um einige Schläge.

2.

Ein Vollbad über 29° vermehrt, eines unter diesem Temperaturgrade vermindert die Zahl der Pulse.

3.

Der 29ste Grad kann demnach als Indifferenzpunkt angenommen werden, wo nämlich die wärme des Bades gar keinen oder wenigstens den möglichst geringsten Einfluss auf den Organismus übt.

4.

Je höher der Wärmegrad des Bades über 29, desto schneller wird der Puls, je tiefer er unter 29 steht, desto seltener; jedoch die Zunahme ist verhältnissmässig weit rascher und grösser, als die Abnahme.

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Sowohl die Vermehrung als die Verminderung der Pulsschläge schreitet mit der Dauer des Bades vorwärts, jedoch in einem verhältnissmässig immer - geringeren Grade.

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Die Verminderung der Pulsschläge hat eine gewisse Gränze. Es tritt nämlich oft schon nach 25, höchstens 45 Minuten ein Stillstand ein. Verweilet man noch länger im Bade, so bleibt der Puls unveränderlich. Nur in zwei Fällen beobachtete ich, dass der Puls nach einer Stunde noch abnahm. Auch die Vermehrung der Pulse hat ihre Gränze, jedoch diese lässt sich der Gefahr wegen bloss bei den niederen Hitzegraden erreichen.

7.

Jemehr die Frequenz des Pulses vor dem Bade abnorm vermindert ist, desto geringer ist deren Zunahme während eines Bades über 2 9".

8.

Jemehr die Frequenz des Pulses vor dem Bade abnorm erhöht ist, desto grösser ist deren Abnahme während eines Bades unter 29".

9.

Die Höhe des Wasser stand es hat auf die Frequenz des Pulses einen grossen Einfluss. Ein Halbbad beschleunigt den Arterienschlag weit weniger, als ein Vollbad. Ein Halbbad von 29" stimmt die Pulse noch herab, so dass erst der 30ste Grad als sein Indifferenzpunkt für den Körper angenommen werden kann. Je höher der Wärmegrad, um so auffallender dieser Unterschied.

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