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und seine

MIIaE"za-CQUIEIEIn

mit besonderer Rücksicht

auf ihren Werth alS Heilmittel.

Von

Gottfried Schmelkes,

Doktor der Heilkunde, praktischem Arzte in Teplitz, der medicinischen Fakultät zu
Wien, der Hufelandschen medic.-chirurgischen Gesellschaft zu Berlin, der medicinischen
Societät zu Leipzig, der Gesellschaft für Natur- und Heilkunde zu Dresden,
des Vereins der Aerzte zu Warschau Mitgliede und Ordinarius des
Bade-Hospitals für in- und ausländische israelitische Kranke.

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Indem ich diese Monographie der Oeffentlichkeit übergebe, möge es mir gegönnt seyn, den Leser nach jenem Standpunkte zu geleiten, von dem ich mein Werk nachsichtsvoll beurtheilt wissen möchte. Die Tendenz meines Strebens war eine doppelte. Ich wollte dem Kurgaste ein brauchbares Handbuch bieten, als einen treuen Führer an den Quellen, als einen verlässlichen Rathgeber beim Gebrauche der Bäder. So sehr ich diesen Zweck in jeder Rücksicht zu erfüllen bemüht war, so galt er mir doch nur als ein untergeordneter. Die Hauptidee, die ich berufsgetreu zu verwirklichen strebte, und welche eigentlich den Impuls zu vorliegendem Werke gab, war eine weit kühnere, nämlich die: meinen auswärtigen jungen Kunstgenossen, welche den therapeutischen Werth unserer Quellen noch nicht aus Selbsterfahrung kennen, einen wissenschaftlichen Leitfaden zu reichen, um sie mit der eigenthümlichen Wirksamkeit unserer Thermalbäder näher bekannt zu machen. Denn so reichhaltig auch die Literatur unseres Kurortes ist, so arm ist sie doch an solchen praktischen balneologischen Schriften, in denen der fremde Arzt bei der Anordnung einer Badekur für bestimmte Krankheitsfälle und Individualitäten sich Aufschluss erholen könnte. Seit dem

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