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Vorwort. .

So mancher, der die nachfolgende Arbeit zu Gesichte bekommt oder ihren Titel liest, wird eine gewisse Verwunderung nicht unterdrücken können, dass zu der nicht unbedeutenden Zahl von Schriften grammatischen Inhalts, die in den letzten Jahrzehnten erschienen sind, ich erinnere an die Arbeiten von H. Lattmann, A. Waldeck, A. Dittmar, P. Cauer, P. Harre, C. Stegmann u. a. sich wieder eine neue hinzugesellt.

Wenn ich nun auch glaube, dass die Existenzberechtigung der vorliegenden Arbeit durch die Ergebnisse, zu denen sie führt, genügend nachgewiesen ist, so scheint es mir doch angebracht, mit einigen Worten auf die Gründe hinzuweisen, durch die sich jene Fruchtbarkeit auf diesem Gebiete litterarischer Produktion erklärt. Die Gründe liegen nicht bloss in dem unter den gegenwärtigen Verhältnissen wohl begreiflichen Bestreben, von dem grammatischen Unterricht zu retten, was noch zu retten ist, und zu diesem Zweck den Stoff möglichst zu beschränken und die Lehrmethode zu vereinfachen, sondern auch darin, dass es in der That auf dem Gebiete der lateinischen Syntax nicht wenige Punkte giebt, die dringend einer Richtigstellung oder wenigstens einer Klarstellung bedürfen. Wenn dieses Bedürfnis sich in den letzten Jahrzehnten besonders geltend gemacht hat, so liegt meiner Ansicht nach die Ursache in der Umwandlung, die der Betrieb des lateinischen Unterrichtes im Laufe der Zeit erfahren hat. Jetzt wo die Zahl der Unterrichtsstunden gegenüber der Zeit vor 30 und mehr Jahren vermindert ist und ausserdem eine nicht

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