Historisches Taschenbuch, Volume 4

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F.A. Brockhaus, 1833
 

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Pagina 184 - Mein Freund, die Zeiten der Vergangenheit Sind uns ein Buch mit sieben Siegeln. Was ihr den Geist der Zeiten heißt, Das ist im Grund der Herren eigner Geist, In dem die Zeiten sich bespiegeln.
Pagina 175 - Fürchtet euch nur etwa nicht vor dem Banne, der Teufel ist so häßlich nicht, als man ihn oft malet, auch der Bann nicht so groß, als ihn uns die Päpste machen. In Welschland fürchten auch Herren und Fürsten und Städte, die doch unter dem Papste gelegen sind, den Bann au(3er Recht gar nicht weiter...
Pagina 98 - Hofe zu Rom die Oberhand und weiß von Tag zu Tag mit neuen Listen und Finten das Geld aus Deutschland für die geistlichen Lehen auszupressen, daß groß Schreien und Klagen und Ärgernis darüber bei den Gelehrten und...
Pagina 98 - Berichte aus dem Jahre 1430, ,und weiß von Tag zu Tag mit neuen Listen und Finten das Geld aus Deutschland für die geistlichen Lehen auszupressen, daß groß Schreien und Klagen und Ärgernis darüber bei den Gelehrten und Kurtisanen ist, so daß daraus wohl großer Zwist über die Papstschaft entstehen, oder gar der Gehorsam endlich entzogen weiden wird, damit man das Geld nicht also jämmerlich viel den Welschen zuschlcppe, und das letzte wäre wohl, wie ich vernehme, vielen Landen zu Sinne.
Pagina 223 - Man könnte Rubens als Coloristen den Maler des Lichts, sowie Rembrandt den Maler des Dunkels nennen. Alles ist bei Rubens nämlich in das reine Element des vollen Lichts getaucht, die verschiedenen Farben blühen in üppiger Pracht und Herrlichkeit neben einander und feiern demohngeachtet, harmonisch auf einander bezogen, einen gemeinsamen Triumph.
Pagina 103 - Zwietracht entsteht um deswillen, dass der Theil, der gerecht ist, seine Gerechtigkeit wehre und bewahre, und dafür muss er denn hier Geld lassen. Wird ein Bischof, Propst, Prälat, oder sonst ein Domherr mit Eintracht gewählt, so wird er in kurzer Zeit nicht bestätigt, auf dass, wenn Jemand...
Pagina 31 - Offizier, der diese soeben aus dem Saale getragen hatte, versichert, mitten in den Flammen eine Gestalt wandeln gesehen zu haben, wunderbar zugleich und entsetzlich! Fürst Joseph kommt an den Eingang. Er will hinaufklettern über die brennenden Stufen. Da stürzt mit dumpfem Gerassel die ganze Fußdecke des Saales ein, und wie aus hohler Esse wallt Rauch und Glut aus den Trümmern empor. Alles ist verloren.
Pagina 30 - Übereinander wälzt sich die fallende Menge. Man bringt sein Kind halb verbrannt in schonender Verhüllung vorbei. Man schleppt die Gemahlin seines Bruders, der aller Schmuck vom Haupte getreten war, an ihm vorüber. Sein Blick fällt, in der fürchterlichen Beleuchtung des Brandes, auf eine winselnde Gestalt, der das Kleid am Leibe verzehrt und das ganze Diadem tief in die Stirne geglüht war.
Pagina 170 - Übermuth, weil er uns zu zwingen meint, ihm td bis 12,000 Gulden zu zuweisen, was wir doch, ob Gott will, nimmer thun wollen, denn er ist so gierig, übermüthig und drückend gegen diejenigen, über die er Macht zu haben meint. als nur jemals ein Papst gewesen ist'). Alles, womit er und der ganze Hof zu Rom umgeht, das ist eine Büberei, Gierigkeit, Hypocritenschaft und Übermuth; das höre ich von Jedermann sagen, der der Redlichkeit folget. Der Papst, wenn er sich Geldes und großer Brocken 'vermuthet,...
Pagina 30 - Da faßt seine Seele unnennbares Grauen. Die Folter der Ahndung, die ihn ergriffen hatte, war alle Grade durchgelaufen , und die Gewißheit leuchtete, ein schrecklicherer Brand, vor ihm auf. Er kehrt zurück zum Saale. Die Treppe ist gestürzt, übereinander wälzt sich die fallende Menge. Man bringt sein Kind halb verbrannt in schonender Verhüllung vorbei. Man schleppt die Gemahlin seines Bruders, der aller Schmuck vom Haupte getreten war, an ihm vorüber. Sein Blick...

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