Bruders Hüter / Bruders Mörder: Intellektuelle und innergesellschaftliche Gewalt

Copertina anteriore
Susanne Hartwig, Isabella Treskow
Walter de Gruyter, 30 lug 2010 - 231 pagine

Die aus verschiedenen Disziplinen stammenden Beiträge fragen anhand der Rede über Gewalt aus romanistischer, anglistischer, germanistischer, geschichtswissenschaftlicher und soziologischer Perspektive danach, ob die Figur des Intellektuellen im ausgehenden 20. und im beginnenden 21. Jahrhundert noch Relevanz in der und für die Gesellschaft hat.Der Bandthematisiert Standpunkte von Gesellschaftskritikern, Darstellungstechniken und Legitimationsstrategien der Rede über Gewalt. Dabei werden rationale Analyse und ästhetische Symbolisierung nicht als Gegensätze begriffen, sondern als komplementäre Instrumente der gesellschaftlichen Beobachtung. Der Schwerpunkt liegt auf der Zeit zwischen 1968 und der unmittelbaren Gegenwart, geographisch stehen Konflikte in Europa, Lateinamerika sowie Süd- und Zentralafrika im Zentrum.

 

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Indice

Einleitung
1
der Fall Kolumbien
7
Viel Blut um nichts? Gewalt im zeitgenössischenbritischen Drama
23
Die Gedanken der Tat
41
Die Figur des nachgeholten Widerstands in der literarischen Publizistik der fünfziger und sechziger Jahre der BRD im Umkreis der Gruppe 47
65
Utopie und Wahn in der 68erBewegung
93
Erkenntnis Wort Tat
109
Beispiele aus italienischen Romanen von 1975 bis 2002 Ferdinando Camon Nanni Balestrini Lidia Ravera
127
Der Fall Aldo Moro und die italienischen Intellektuellen
147
Gewalt ohne Transzendenz? Die französischen Intellektuellen und die BanlieueUnruhen vom November 2005
163
Die Darstellung und Analyse innergesellschaftlicher Gewalt im südafrikanischen Roman der Gegenwart
183
Gewaltdarstellung und kritische Postkolonialität in Ken Buguls La Folie et la Mort und Léonora Mianos Lintérieur de la nuit
199
Backmatter
217
Copyright

Parole e frasi comuni

Informazioni sull'autore (2010)

Susanne Hartwig,Universität Passau; Isabella von Treskow,Universität Regensburg

Informazioni bibliografiche