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Alcimus Avitus epist. 72

418 Anthol. Salmas. 178 R. 358 B. ... 575 Antonin Placent. in itin. Hieros. 559 Apuleius mag. 28

212 Auson. lud. VII sap. v. 76 .. 162 Anm. Ps. Caecil. Balbus ..

569-573 Carm. arvale 1...

161 epigr. N. 2

138 Chiron. mulom.

.. 59. 548 Cic. har. resp. 11, 23.

141 Claudius Quadrig. frg. 106. 28.15. 17 Commod. 1, 37, 76 .

575 Corippus laud. Just. 4, 354 .... 421 Corp. gloss. IV 430.

253 Cyprian Acta 5

564 Dictys 27, 3

436 Digesta .

478-482 Donatus zu Verg. Aen. .. 62. 294 Dracontius laud. dei 3,715. 164 Fronto 113, 10 N.

106 Gellius 4,1, 8.

548 17, 2, 10..

20 Glossae emend.

121 f. Horatius carm.

30 ff. 578 Julius Valerius p. 21, 15 K. 563 Juvenal 6, 343 ..

142

Juvenal schol. 3, 196...

559 Lex Salica.

576 Lucilius 1191 M.

105 Nazar. pan. 10, 37.

402 Paul. Nol. ep. 13,

7

260 Peregr. Silviae

549 ff. Petron. 61,8

88 Plaut. Men. 563..

162 Stich. 568

351 Plin. n. h. 35, 138

141 Pomp. Trog. 25.

423 Prud. perist. 2, 515 ..

142 Publilius...

565 ff. Sallust Cat. 33, 1

562 bist. 5, 25

259 Seneca epist. 97, 5

163 tranq. an. 4

574 Silius 12, 116.

382 Statius sily. 1, 1, 107

403 Theb...

.405-411 schol. Theb.

484 ff. Tacitus ann. 1, 1

279 Trebellius Claud. 5

562 Varro Sescul. 463

113 Venant. Fort. 1, 11

575 Vincentius Lerin. commonit. 5.. 577

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HERRN

PROFESSOR DR. FRANZ BÜCHELER

ZUGEEIGNET

ZU SEINEM FÜNFZIGJÄHRIGEN DOKTORJUBILÄUM

13. MÄRZ 1906

!

SENEX IVVENIS.

SENI IVVENI BONNENSI SAL.

Dem Wort senex is stehen in den andern idg. Sprachen folgende etymologisch zugehörige Formen mit der Bedeutung „alt“ gegenüber: ai. sána- av. hana-, armen. hin (o-Stamm, Gen. log), gr. Evos (ém xa vía), urkelt. * seo- in gall. Seno-gates Seno-condus ir. sen bret. hen, lit. sēnas. Hiernach hat jedenfalls

seno-s „alt“ als uridg. zu gelten, und unmittelbar auf dieses sind aus dem Lateinischen beziehbar der Komparativ senior, dem die Formen ai. sányas- sánīyas- ir. siniu lit. senēsnis (aus * sen-ies-n-) als alte Komparative zu seno-s entsprechen, und seneo senēsco.

Daß von allem Anfang an seno- und *sen- nebeneinander gestanden haben und dieses Wurzelnomen * sen- sich einzig in lat. sen-is sen-e etc. behauptet habe, ist sehr unwahrscheinlich. Man hat zuzusehen, ob sich sen- als Fortsetzung des uridg. * seno-begreifen läßt. Das Paradigma senex -is etc. aber zeigt zwei Stammesgestaltungen gepaart, wie sie bei keinem andern Nomen der lateinischen Sprache verbunden vorkommen. So ist man nicht nur vor die Frage gestellt, wie die Römer dazu kamen, die ursprüngliche o-Flexion von *seno-s zu verlassen im Gegensatz zu den zahlreichen Wörtern wie novos, cavos, caecus, longus, plēnus, die ihr immer treu geblieben sind, sondern auch vor die Frage, was denn gerade diese beiden Stämme sen- und senec- sich in demselben Paradigma hat zusammenfinden und sich innerhalb des Paradigmas so und nicht anders hat verteilen lassen.

Fassen wir zunächst die casus obliqui ins Auge. Lindsay, , Die lat. Spr. 406 meint sen- statt des zu erwartenden *senodamit erklären zu können, daß *seno- den bei den Adjektiva so häufigen Übergang zur i-Deklination mitgemacht habe. Er scheint demnach zu glauben, * senos sei als Adjektivum zunächst zu * senis geworden, und bei substantivischer Verwendung seien alsdann die Formen sene, senum entsprungen.

Aber erstlich ist die

Archiv für lat. Lexikogr. XV. Heft 1.

1

Zwischenstufe eines adjektivischen * senis nach Art von turpis, dulcis etc. völlig hypothetisch; nichts hiervon ist überliefert. Zweitens müßte gezeigt werden, wieso denn * senos, das nach Ausweis von ai. sána-s, Fem. sánā, gr. évos évn, lit. sēnas, Fem. send von uridg. Zeit her als Femininum * senā gehabt haben muß, also der Kategorie novos nova angehörte, zum 2-Stamm hat werden können. Der Eintritt der Adjektiva in die i-Deklination hat wie hier nicht näher ausgeführt werden kann und wohl auch nicht ausgeführt zu werden braucht – nur unter ganz bestimmten Bedingungen stattgefunden und unter Bedingungen, die auf ein als Fortsetzung von uridg. * seno-s dem Uritalischen oder dem Urlateinischen zuzuschreibendes * senos nicht zutreffen. Es ist somit nicht glaubhaft, daß zwischen * seno- und sen- je ein * senigelegen habe. Und drittens wäre, soviel ich sehe, auf dem von Lindsay beschrittenen Wege zu einer irgend befriedigenden Erklärung der Einnistung der Nominativform senex ins Paradigma unseres Wortes nicht zu gelangen.

Des Rätsels Lösung ist nach meinem Dafürhalten gegeben durch das, was W. Deecke, Erläut. zur lat. Schulgramm. (1893), S. 37 sagt: „Der Stamm * seno- hat sich an iuven- assimiliert.“ Diese Deutung scheint bisher völlig ungewürdigt geblieben zu sein, und ich möchte ihr nunmehr durch nähere Begründung zur Anerkennung verhelfen. Übrigens bin ich unabhängig von Deecke zu der im Folgenden entwickelten Auffassung gekommen und stieß auf jene Worte erst, als sich meine Ansicht über die Geschichte des Wortes in allen Einzelheiten schon befestigt hatte.

Senex und iuvenis vereinigen bekanntlich substantivische und adjektivische Geltung ganz in derselben Weise. Nach Ausweis von ai. yúvan- ist diese Doppelnatur bei iuvenis aus der Zeit der idg. Urgemeinschaft mitgebracht. *seno-s aber war von dieser Zeit her zunächst nur adjektivisch, wie novos, longus etc. Ist nun der Übergang von send- zu sen- der Einwirkung seines Oppositums zuzuschreiben, so hat iuven- unzweifelhaft zugleich den substantivischen Gebrauch dem sen- zugeführt. Daß dieser nicht erst durch die Einfügung der Nominativform senex ins Kasussystem aufgekommen ist, wird sich unten zeigen.

Eine flexivische Übereinstimmung zwischen den beiden Wörtern war schon von voritalischer Zeit her zunächst im Gen. Pl. vorhanden. Denn in senum den alten Gen. Pl. von * seno-s zu sehen, hindert nichts. Weiter glichen einander von älterer Zeit

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