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SEINEM

VEREHRTEN FREUNDE

HERRN

GEHEIMEN OBER-REGIERUNGSRAT

DR. R. KÖPKE,

VORTRAGENDEM RAT IM KÖNIGL. PREUSS. MINISTERIUM DER GEISTLICHEN,

UNTERRICHTS- UND MEDIZINALANGELEGENHEITEN,

IN

TREUER ERINNERUNG

AN DIE

GEMEINSAME BERUFSTHÄTIGKEIT IN CHARLOTTENBURG

DER HERAUSGEBER.

878

W43 Hare, 4-24-32

23684

VORWORT.

Seit dem Jahre 1871, in welchem Weissenborn den fünften Band seiner Liviusbearbeitung zum dritten Male herausgab, sind für die Kritik und Erklärung der in diesem Bande enthaltenen Bücher Beiträge in ansehnlicher Zahl und zum Teil von grosser Bedeutung geliefert worden. Die genaue Prüfung derselben unter gleichzeitiger Berücksichtigung der älteren Litteratur hat mir schon bei der Ausarbeitung meiner bei Teubner in Leipzig 1878 und 1879 erschienenen Ausgaben der Bücher 24 und 25 zu vielen Abweichungen vom Weissenbornschen Texte Veranlassung gegeben. Eine erneute Erwägung hat mich in der Überzeugung bestärkt, dass nicht nur die Mehrzahl der dort vorgenommenen oder empfohlenen Änderungen notwendig, wenigstens sehr wahrscheinlich ist, sondern dass ich noch weit mehr Lesarten in der Weissenbornschen Ausgabe verwerfen müsse, als ich es in der vierten Auflage (1880) zu thun den Mut gehabt hatte. Ausgezeichnete Führer waren mir Madvig und Luchs, mit deren Ausgaben ich den Text in möglichste Übereinstimmung zu bringen gesucht habe.

Änderungen sind an folgenden Stellen vorgenommen worden:

XXIIII 1, 3. 5. 8. 11. 13. 2, 7. 8. 9. 10. 3, 3. 11. 14. 15. 4, 2. 3. 8. 5, 5. 9. 13. 6, 7. 7, 4. 8, 2. 5. 6. 10. 11. 15. 16. 18. 20. 9, 9. 10. 10, 4. 8. 9. 12, 4. 6. 13, 5. 14, 10. 15, 1. 3. 7. 16, 2. 3. 17. 17, 6. 18, 2. 3. 9. 20, 1. 3. 5. 10. 14. 21, 3. 22, 15. 23, 3. 4. 11. 24, 4. 5. 6. 25, 8. 26, 2. 3. 10. 14. 15. 27, 3. 8. 28, 7. 9. 29, 7. 8. 12. 30, 8. 9. 10. 14. 31, 2, 5. 32, 6. 33, 6. 34, 2. 3. 10. 11. 35, 1. 4. 5. 36, 2. 3. 4. 37, 1. 4. 5. 9. 38, 1. 8. 39, 1. 5. 7. 9. 40, 4. 15. 17. 41, 5. 42, 2. 6. 7. 43, 2. 6. 9. 44, 4. 5. 8. 10. 45, 3. 5. 6. 8. 11. 12. 13. 47, 2. 13. 14. 15. 48, 5. 7. 11. 49, 5. 6. 7.

XXV 1, 2. 3. 9. 11. 2, 4. 8. 5, 4. 6, 3. 11. 23. 7, 13. 8, 8. 9, 1. 2. 4. 5. 7. 10. 12. 16. 10, 5. 6. 11, 4. 6. 9. 10. 13. 20. 12, 1. 4. 9. 10. 13. 15. 13, 10. 14, 1. 4. 8. 9. 15, 9. 16. 16, 3. 5. 7. 12. 13. 14, 22. 25. 19, 6. 8. 13. 14. 15. 20, 2. 5. 21, 4. 7. 22, 1. 11. 23, 5. 6. 24, 1. 2. 7. 12. 15. 25, 2. 8. 26, 1. 5. 10. 12. 14. 27, 1. 8. 12. 28, 9. 29, 4. 7. 9. 10. 30, 7. 31, 5. 7. 8. 9. 14. 32, 10. 34, 2. 10. 13. 35, 1. 5. 7. 9. 36, 2. 4. 11. 15. 16. 37, 4. 6. 9. 11. 38, 4. 10. 39, 5. 9. 11. 13. 14. 40, 2. 6. 8. 41, 5. 6. 7.

Die erklärenden Anmerkungen haben abgesehen von den dem geänderten Text entsprechenden Umgestaltungen auch sonst teils Verkürzung oder Streichung, teils Erweiterung oder Vermehrung erfahren; insbesondere ist in den Citaten, die fast durchgehends ungenau waren, eine relative Zuverlässigkeit erreicht; auch die äussere Form des Ganzen hat, wie in den früher von mir bearbeiteten Heften, an Übersichtlichkeit gewonnen.

Ein dem Lemma im Kommentar beigefügtes * bedeutet: vgl. den Anbang. Die Angaben in diesem kritischen Anhange sind nach der Ausgabe von Luchs vielfach berichtigt worden.

Berlin, im Januar 1895.

H. J. Müller.

VORWORT ZUR ZWEITEN AUFLAGE.

Bei der Bearbeitung der neuen Ausgabe der folgenden Bücher haben mir zu meiner nicht geringen Freude darüber, dass das Studium des Livius in den letzten Jahren so viele Freunde gefunden hat, in reichlicherem Masse Hülfsmittel zu Gebote gestanden, als bei einem der früheren Bände. Die Bemerkungen von Professor Dr. Queck in der freundlichen Beurteilung der ersten Ausgabe, Pädagogische Revue XLVI 142 f., sind für die Erklärung dankbar benutzt worden, ebenso die Resultate der Forschungen von Th. Mommsen, Marquardt, Preller, Lange u. a. Der Text ist an einigen Stellen nach den Ansichten von Ad. Koch und Ulr. Köhler verbessert. Vorzüglich bin ich durch die sorgfältige Bearbeitung der dritten Dekade von M. Hertz zu neuer Prüfung des handschriftlichen Materials aufgefordert und in der richtigeren Beurteilung desselben und der Beseitigung mancher Verderbnisse unterstützt worden. In gleicher Weise verdankt die Ausgabe mehrfache Verbesserungen des Textes den Emendationes

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