Immagini della pagina
PDF
ePub

(17 mal, her. 16, 159; m. 3, 171, 4, 592. 680. 5, 271; tr. 3, 3, 13 usw.) und Silius (8 mal, 2, 75. 9, 222. 577. 10, 155 usw.). Außerdem findet es sich nur je einmal bei Lucrez (2, 345), Consol. (413), Juvenal (6, 3), Juvencus (1, 449), Prudentius (ham. 746) und Apoll. Sid. (7, 268); je zweimal bei Manilius (3, 62. 5, 237) und Petronius (XXX, 9. XXXVIII, 13), je dreimal bei Lucan (5, 247. 6, 759. 10, 443) und Dracontius (de d. 1, 46. 2, 392; Or. 696) und viermal bei Martial (1, 3, 5. 6, 86, 5. 7, 88, 3. 8, 50,7).

b. Stelle im Vers.

An sich ist natürlich die Stelle, wo das doppelte q stehen kann, unbeschränkt, aber bestimmte Stellen erfreuen sich doch einer besonderen Vorliebe. Aus der angehängten Tabelle ergibt sich die Häufigkeit dieser Stellen bei den verschiedenen Dichtern; ich will hier nur die wichtigsten Resultate zusammenstellen. Weitaus am häufigsten findet es sich nach der männlichen Penthemimeres und Hephthemimeres, nämlich 1264 mal von 1605 Stellen. Es ist interessant, und charakteristisch, daß gerade diese Stellen von den römischen Dichtern so bevorzugt wurden, denn bei Homer ist dies keineswegs der Fall, und schon bei Ennius ist doch in den uns erhaltenen Fragmenten die Stelle nach der Hephthemimeres die weitaus am meisten beuutzte. Dagegen ist es charakteristisch, daß die beiden Dichter, die sich doch am nächsten an Homer anlehnen, Vergil und der Dichter der Ilias, in einer Beziehung wenigstens sich enger an diesen anschließen, nämlich darin, daß sie diese Verbindung in den ersten Füßen im Verhältnis zu denen nach den Cäsuren häufiger anwenden, als die übrigen Dichter, wie denn Vergil allein sie beinahe eben so oft an dieser Stelle zeigt, wie alle andern Dichter zusammen (51:68). Bei Vergil sowohl wie in der Ilias kommen ungefähr, bzw. genau noch einmal so viel Verbindungen nach den Cäsuren wie in den ersten Füßen vor, was fast genau mit dem Verhältnis in der griechischen Ilias übereinstimmt, während in der Odyssee auf 103 Stellen nach den Cäsuren sogar 81 in den ersten Füßen, also etwa 4, kommen. Bei Ovid dagegen und den folgenden Dichtern ist die Anwendung in den ersten Füßen doch verhältnismäßig recht selten; bei Ovid z. B. betragen, wie die Tabelle ausweist, die Stellen nach den Cäsuren etwa 0,75%, die in den ersten Füßen nur 0,05%. Völlig ablehnend fast haben sich aber

alle römischen Dichter gegen das qq nach der weiblichen Cäsur verhalten ganz vereinzelt erscheint es nur bei Vergil, Ovid, Silius, Paulinus Nol., Claud. Vict. und in der Anthologie während bei Homer die Stellen nach der weiblichen Cäsur in der Ilias sogar 34, in der Odyssee jedenfalls etwas über die Hälfte ausmachen.

Im einzelnen stellt sich das Resultat übrigens folgendermaßen:

[blocks in formation]
[ocr errors]

Nur zweimal findet es sich, wie die Tabelle ergibt, im ersten Teile des Pentameters (Properz), während es im zweiten Teil ziemlich häufig, ganz besonders bei Ovid, vorkommt, und in beiden Hälften nur einmal bei Properz. Nur einmal finden wir es auch nach der weiblichen Trithemimeres in einem dem Augustinus zugeschriebenen Gedichte, und überhaupt, wie bereits erwähnt wurde, sehr selten nach der weiblichen Cäsur, ebenso wie in den ersten vier (Vergil und Ovid) und den ersten fünf Füßen (Ovid und Gratius). Die einzigen Dichter, die das doppelte q nach der männlichen Hephthemimeres überhaupt nicht setzen, sind Properz, Gratius und die oder der Dichter der kleineren Gedichte Culex, Ciris und de phoenice, während seltener an dieser als an der sonst weniger beliebten Stelle nach der Penthemimeres nur Horaz und Persius es gebrauchen. Nur an der ersteren Stelle finden wir es in den Fragmenten des Lucilius, und bei Lucrez mit Ausnahme einer Stelle (4, 32). Im übrigen ist nach Ausweis der Tabelle der am meisten wechselnde Ovid, während Vergil doch einige Stellen ausläßt.

Bei dem nach dem dritten Fuße stehenden qq gilt seit Ennius, der es bereits an dieser Stelle verwendet (372), bei den klassischen Dichtern durchaus die Regel, daß der dritte Fuß mit einem Spondeus schließt, d. h. daß entweder ein an sich einsilbiges oder durch Verschleifung einsilbig werdendes Wort vorhergeht (ersteres bei Verg. A. 1, 94; Ov. m. 6, 179. 9, 217. 754. 14, 673; ex P. 4, 12, 23; auch bei Sil. 17, 400 und Juvenc. 1, 628;

[merged small][ocr errors]

letzteres bei Enn. 372; Ov. m. 11, 686; Sil. 12, 189; Stat. Th. 8, 251). Ein zweisilbiges Wort vorher gestattet sich ohne Verschleifung nur Statius (Th. 3, 128. 7, 714) und Apoll. Sidon. (16, 62), durch Verschleifung wiederum Statius (Th. 7, 648) und Avienus (3, 18).

Nach den Hauptcäsuren ist es gebräuchlicher, daß - abgesehen von Eigennamen mit einem zweisilbigen spondeischen Worte fortgefahren wird nach dem Schema

Indessen werden die dreisilbigen Wörter doch nicht völlig gemieden, so daß dann das Schema herauskam

Ennius Lucilius.

Lucrez..

Vergil

Horaz

Ovid

Manilius.

Lucan.

Ilias..

Valer. Flacc.

Silius..

Statius

Martial.

Die nachfolgende Tabelle wird, wie ich hoffe, ein übersichtliches Bild von der Häufigkeit des letzteren Schemas bei den hauptsächlich in Betracht kommenden Dichtern geben.

[blocks in formation]

1) T 2)

73

4

14

1)
2) ||

16

54 19

33

33

Penthemimeres

[merged small][merged small][merged small][ocr errors][ocr errors][ocr errors][merged small][merged small][merged small]

Hephthemimeres

5

8

4

14

67

4

246

41

46

4

42

78

106

22

[merged small][merged small][ocr errors][ocr errors][merged small][merged small][merged small][merged small][merged small][merged small][ocr errors]

Daß nur bei Ennius nach der Hephthemimeres garkeine dreisilbigen Wörter folgen, bei Lucilius dagegen häufiger diese als zweisilbige, liegt vielleicht nur an der Mangelhaftigkeit der Überlieferung. Dagegen haben Horaz nach der Hephthemimeres und Manilius nach der Penthemimeres offenbar absichtlich dieses Schema des Verses gemieden. Jedenfalls ergibt sich, daß die Fortführung

Archiv für lat. Lexikogr. XV. Heft 2.

12

des Verses nach den Cäsuren bei doppeltem q in den meisten Fällen durch ein zweisilbiges Wort erfolgt. Ich bemerke dazu noch, daß in den verhältnismäßig seltenen Fällen, wo qq nach der Trithemimeres steht, Horaz zweimal mit numeris (-os), Ovid viermal mit einem dreisilbigen Worte fortfährt.

Noch eine andere Bemerkung drängt sich bei genauerer Betrachtung der dreisilbigen Substantive auf. Manche kehren nämlich ganz besonders häufig wieder und sind, besonders nach der Hephthemimeres fast konventionell geworden. So besonders populus (schon bei Ennius, ferner bei Vergil z. B. zweimal, bei Ovid drei-, bei Statius zweimal), animus (-a; bei Ovid z. B. vier-, bei Statius zweimal), patria (bei Ovid z. B. sechsmal); aber auch andere wie clipeus, dominus, humeri, lacrimae, pecus und pecudes, proceres, puer, volucres u. a. kehren bei verschiedenen Dichtern immer wieder. So bietet z. B., um nur einige Beispiele anzuführen, Lucan unter den Substantiven nur zwei (fluvius und meritum), die nicht schon vor ihm, von Vergil, Ovid und Manilius angewandt wären; Statius unter den 29 Substantiven nur drei (avibus, feritas, stimulus), von denen das zweite offenbar nach den sonst nur bei Ovid erscheinenden Substantiven gravitas, probitas u. ä. verwandt ist. Bei Val. Flacc. findet sich nur das zweimal gebrauchte trahitur und das Substantiv furiae selbständig, die anderen Substantive sind bereits alle von Vergil und Ovid eingeführt. Auch Manilius hat die beiden einzigen Substantive (numerus, odium) an dieser Stelle wie Ovid, und auch von den bei ihm häufiger vorkommenden Verbalformen finden sich nur zwei (veniunt, recipit) nicht bei früheren Dichtern. Silius ist verhältnismäßig am selbständigsten, da er neben den 12 bereits vor ihm angewandten Substantiven fünf andere (caput, litui, sonipes, solium, tenebrae) gebraucht. Die Dichter der späteren Zeit schließen sich in dieser Beziehung vollständig an die der früheren Zeit an; nur Ausonius hat sich einmal similis (auch bei Orient. tr. 16), und Claud. Vict. famulos erlaubt, und bei Dracontius kommen gregibus oculos (übrigens auch schon bei Ovid m. 10, 549 nach der Penthemimeres) und ratibus vor.

Ganz ähnlich ist es nach der Penthemimeres, wo sich auch die Substantive animus, dominus, homines, patria, pecudes, populus u. a., und besonders das Adverbium iterum (bei Statius z. B. viermal) in der bekannten Formel, bei verschiedenen Dichtern, wenn auch nicht in der Häufigkeit, wie nach der Hephthemimeres

wiederholen. Außerdem kehren manche Substantive, die wir nach der letzteren finden, wie z. B. clipeus, comes, numerus, puer, studium, volucres u. a. nach der ersteren wieder.

Daß beide Wörter nach der Cäsur dreisilbig sind, findet sich nur bei Vergil (dreimal) und Ovid (einmal) in sogenannten Hypermetern, und einmal bei Silius. Ein zweisilbiges Substantiv mit folgendem dreisilbigen treffen wir zuerst bei Ennius (zweimal) in der bekannten Formel divumq hominumq (nachgemacht von Silius), ferner in Hypermetern bei Vergil (fünfmal) und Ovid (einmal), und einmal bei Silius. Nur einnial begegnet ein viersilbiges und einsilbiges Wort bei Ovid (her. 2, 137).

[ocr errors]

c. Wortarten.

Am häufigsten werden durch doppeltes q natürlich Substantive mit einander verbunden, darunter 146 mal Eigennamen, am meisten, wie leicht erklärlich, bei den Epikern Vergil (34), Lucan (8), Silius (13), Statius (14), in der Ilias (8) und bei Ovid (41). Von ihnen vermeidet es Lucan eigentümlicherweise durchaus Personen- oder Götternamen so zu verbinden; es finden sich bei ihm am häufigsten Flußnamen, darunter zweimal das Ovidische Rhodanumq Padumq (s. S. 194), und einmal ein Flußname mit einem Ländernamen (8, 499), was sonst nur noch einmal bei Martial (8, 11, 3) begegnet, sonst nur Länder- und Volksnamen (7, 514. 540. 8, 277). Nur Ländernamen treffen wir bei Gratius (183). und neben Sternnamen (1, 317. 2, 174. 406) bei Manilius (4, 566. 638), Juvencus (1, 449. 3, 177), Seneca, Ausonius und Avienus, von denen die drei letzten das Vergilische Europamq Asiamq nachgebraucht haben, das auch Statius dreimal herübergenommen hat (s. S. 194). Nur Personennamen dagegen begegnen bei Properz (4, 1, 29 II. 235), Germanicus (Ar. 262), Val. Flacc. (4,224. 719 Flußnamen) und Tibull (4, 1, 11). Völlig fehlen Eigennamen, wenn wir von den kleineren Gedichten absehen, in dieser Verbindung in den Fragmenten des Ennius (der sie aber wohl sicher so gebraucht hat) und Lucilius, bei Lucrez, Horaz und Juvenal (nur 10, 152 ein Eigenname mit einem Appellativum), und von den späteren Dichtern bei Prudentius, Paulinus Nol., Claudian, Claud. Vict. und Dracontius, während sie bei Cyprian ziemlich häufig vorkommen.

In Verbindung mit anderen Wörtern begegnen Eigennamen

[ocr errors]
« IndietroContinua »