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Nachdem nun Ursprung und Natur der tribunicischen perduellio und der damit in Verbindung stehenden multae irrogatio aufgeklärt sind, wird es nur erforderlich sein, die wichtigsten Seiten dieser Criminalprocedur noch im Einzelnen durchzunehmen.

1. Die Personen der anquisitio betreffend und zwar zunächst die der Ankläger, so konnten nach dem nachgewiesenen Ursprunge dieses Strafverfahrens dazu blos die Bebörden 110) der Plebs und von diesen zu der perduellionis iudicatio auch nur die Tribunen 141) berechtigt sein. Unter ihnen

worden sein sollen, beruht auf allerlei Hypothesen, vor allem der, dass mit den Decemvirn auch deren Gesetze sogar einschliesslich der lex sacrata über das Gericht der Centuriatcomitien gefallen und erst nachher von den Consuln wieder rogiert seien, und wird daher keiner Widerlegung bedürfen.

140) Private konnten diese Mult wohl durch eine Denunciation veranlassen, nicht aber auch durch einen Antrag oder durch eine Anklage, wie in dem späteren Accusationsprocess der gesetzlichen Quästionen, herbeiführen, und man wird nicht etwa für das Gegentheil sich auf Plaut. Capt. 3, 1, 33. berufen wollen, wo der Parasit von denen, die ihm die Mahlzeit verweigern, sagt: Qui concilium (lies consilium) iniere, quo nos victu et vita prohibeant, His diem dicam, inrogabo multam, ut mihi coenas decem Meo arbitratu dent, cum cara annona sit. sic egero. Er sagt selbst v. 32, dass er so barbarica lege, nach einem nicht in Rom geltenden Gesetze, sein Recht verfolgen und sich mit Gewalt aufdrängen wolle während die Aedilen in Rom eine Geldsumme für den Schatz forderten. Denn wahrscheinlich enthält die Stelle eine Anspielung auf gleichzeitige und zwar die von Liv. 38, 38. aus dem Theuerungsjahre 568 berichteten Processe (Plautus starb erst 570). Auch gehört die Aeusserung bei Liv. 45, 37, 4. nicht hierher: Postero die quam triumphatum esset, privatum cum visurus esset (lies aut statt cet) nomen deferret et legibus interrogaret, aut cum magistratus ipse cepisset, diem diceret, inimicum ad populum accusaret. Denn diese Mult beruht nicht auf leges.

141) Gewöhnlich stellt man freilich auch hierin die Aedilen den Tribunen gleich. Lange Röm. Alt. II. S. 498 meint nur, den letzteren wären in der Regel die wichtigeren Processe zugefallen. Vgl. dagegen Zumpt I. 2. S. 219. Schwer erklärlich ist es aber, wie dieser 1. 2. S. 288 mit Bernfung auf Cic. Verr, 1, 5. 5, 53. behaupten kann, auch die Aedilen hätten auf perduellio vor den Centuriatcomitien anklagen kön

Das erste allein richtige Citat (lib. 1, 5, 14.) selbst erwähnt die 35 Tribus (also nicht auch die Ritter) als Richter der ädilischen Anklagen und zeigt also, dass an eine multae irrogatio gedacht ist. Von perduellio ist gar keine Rede. Auch sonstige Beispiele ädilischer Anklagen wegen perduellio gibt es nicht. Bei Valer. Max. 8, 1, 7. (Zumpt cit. I. 2. S. 339) richten die Tribus und heisst also perire, wie auch sonst oft, nicht gerade das Leben verlieren, sondern z. B. auch wegen der Höhe der Mult ins Exil gehen müssen. Auch wird (Zumpt cit. S. 340) bei Liv. 25, 2, 9. aus dem Exil, in welches die wegen unzüchtigen Lebens Angeklagten gingen, ganz willkürlich auf Anklagen in Centuriatcomitien geschlossen. Dass solche weibliche Frechheit mit Mult bestraft zu werden pflegte, die also auch bei Gell. 4, 14. anzunehmen ist (gegen Zumpt S. 356), zeigt Liv. 10, 31, 9. Bei Ascon. in Cic. Cornel. p. 80 seq.

nen.

bedurfte es, wenn mehrere anklagen wollten, einer Verständigung, wobei die Aedilen als ursprüngliche Gehilfen der Tribunen gegen diese selbstverständlich zurücktreten mussten. Zur multae irrogatio erscheinen jedoch auch die curulischen Aedilen berechtigt i 12 und waren es vermuthlich von Anfang an, ein Beweis, dass zur Zeit ihrer Einsetzung der Gegensatz zwischen Patriciern und Plebejern schon anfing sich auszugleichen, so dass bei Bestimmung der Gerechtsame dieses Magistrats man hauptsächlich davon ausging, dass sie nicht weniger Rechte haben könnten, als die plebejischen Aedilen. Regelmässig treten mit diesen Anklagen zwei Tribunen oder Aedilen zugleich auf 43); doch finden sich auch zahlreiche Beispiele, dass nur Einer accusiert 144). Als ausnahmslose Regel ist es aber zu betrachten '45), dass nur ein oder zwei Tribunen (von den Aedilen versteht es sich von selbst) eine Anklage erhoben, wie dieses, von der spätesten Zeit der Republik abgesehen 146), auch von Rogationen anderer Art gilt und überhaupt

ist der Process, übrigens ein tribunicischer, auch nicht nach Zumpt cit. S. 351) capital, da die Abstimmung nach Tribus geschah. Bei der ädilischen Anklage des Milo 698 spricht gar nichts für perduellio (Zumpt S. 356).

142) Siehe oben Cap. I. S. 37. Anm. 83.

143) So schon im Processe des Coriolan, wo immer von den Tribumen überhaupt und insbesondere von Sicinnius und Brutus die Rede ist. Liv. 2, 35. Dionys. 7, 36. Dann ebenso in den meisten folgenden Processen bis zu den zwölf Tafeln, s. oben S. 166. Ausserdem vgl. von Tribunen Liv. 5, 11. 6, 38. 25, 3. 4. 29, 20. 22, 37, 57. 58. 43, 8. Bionys. 16, 18. Schol. Bobiens, in orat. in Clod. et Cur. p. 337. Orell. von Aedilen Liv. 10, 23. 47. 25, 2. 27, 6. 30, 39. 33, 26. 42. 35, 10. 41. 38, 35. Gell. 10, 6.

144) Nur Ein Tribun accusiert z. B. Liv. 2, 52. 3, 11 .. 13. 58. 5, 11. 32. 7, 16, 10, 31. 26, 2. 3. 43, 16. Cic. pro Mil. 14, 36, Ascon. in Scaurian. P. 21. Orell. Gell. 6 (7), 19. Valer. Max. 8, 1 abs. 2. damn. 7. Nur Ein Aedil Liv. 3, 31. 10, 31, 38, 35. Valer. Max. 8, 1, abs. 7.

145) Die scheinbare Ausnahme, dass 332 drei Volkstribunen den gewesenen Consul C. Sempronius Atratinus auf Mult anklagen, bestätigt vielmehr die Regel, da der dritte M. Canuleius ausdrücklich als blosser Gehülfe bezeichnet wird Liv. 4, 44. Auch macht sicher keine Ausnahme der Multprocess der drei Tribunen P. Curiatius, M. Metilius und M. Minucius gegen die beiden gewesenen Consulartribunen Sergius und Virginius im J. 353 bei Liv. 5, 11. 12. - obgleich es so aussieht, als wenn gegen Beide nur Eine Verhandlung stattgefunden hätte. Es konnten nehmlich doch auch die drei sich zu zwei dicht auf einander folgenden Processen gegen jeden der Angeklagten vertheilen, und man muss dieses nach Analogie der Fälle bei Dionys. 11, 46. Liv. 4, 40. 41. 43, 16, 12. amuehmen, weil eine rogatio per saturam über zwei Angeklagte zugleich eben so sehr der Natur der Volksversamınlung widerstreiten würde, wie zwei Abstimmungen derselben Volksversammlung über jeden besonders der Natur der Auspicien. Dieses beachtet nicht Zumpt cit. I. 2. S. 205, wogegen die richtige Ansicht Lange Röm. Alt. II. S. 170 hegt. Uebrigens enthält eine ähnliche zusammenfassende Darstellung eigentlich mehrerer Processe Liv. 5, 29. 10, 31. Valer. Max. 8, 1. cond. 6.

146) Man denke hier an die Lex Mamilia Roscia Peducaea u. 6. W. und an die Lex Antonia u. s. w. über die Thermesser.

bei den Amtshandlungen der Consuln, Censoren und aller anderen Behörden, welche mit Rücksicht auf den seit Tarquinius und Servius Tullius eingetretenen Dualismus des Römischen Staats in der Mehrzahl erwählt wurden, vorkommt 147). Der allgemeine Grund liegt also auch eben in diesem Dualismus, nach welchem jetzt zwei Magistrate zusammen das waren, was ehemals der Eine König. Da aber der Tribunen aus zwei bald fünf, dann zehn wurden, so muss hier noch ein besonderer Grund für die Beschränkung auf höchstens zwei bei ihren Anklagen eingetreten sein. Er ergibt sich von selbst theils aus unserer obigen inneren Geschichte des Tribunencollegium (S. 150), wonach bei ihrer classenweise geschehenen Vermehrung die zwei auf die erste Classe kommenden Tribunen noch lange den Vorsitz und die Vertretung des ganzen Collegium behalten zu haben scheinen, und bei allen nach Zonaras auch als tiuwpoi classenweise je zwei enger zusammengehörten, theils und besonders aus unserer Annahme, dass die tribunicische Criminalgerichtsbarkeit an die der alten duumviri perduellionis, beziehungsweise seit der Lex Valeria, der beiden Quästoren anknüpfte, so dass nur gerade Volkstribunen jetzt jedesmal nach Senatusconsult zu solchen ernannt werden mussten. Aus dem letzteren Grunde dürfen wir auch annehmen, dass wenigstens bei der perduellionis iudicatio der ganzen älteren Zeit stets zwei Tribunen zu verstehen sind I48), wenn die Schriftsteller auch nur Einen den hauptsächlich hervortretenden

So sprach auch von den Duumvirn unter König Tullus Hostilius doch nur der eine die perduellio aus (Liv. 1, 26.) und bei der Mündlichkeit aller Magistratshandlungen verstand sich dieses Handeln blos des einen nur mit Zustimmung des andern eigentlich von selbst. Daher es, um nur dieses verwandteste Beispiel von den quaestores parricidii anzuführen, auch kein Widerspruch ist, wenn Sp. Cassius nach Cicero (de rep. 2, 35.) von einem Quästor, nach Livius (2, 41) von den Quästoren angeklagt wurde, welche Dionysius (8, 77) auch beide mit Namen nennt. Erst in der dritten Periode, wo der Dualismus überhaupt zurücktrat, mag zuerst bei der multae irrogatio, wo eine Bevollmächtigung durch höhere Magistrate von Anfang an nicht nothwendig war 149) und die Zweiheit der Ankläger

147) Man vergleiche jetzt über die Collegialität der Römischen Magistrate überhaupt Mommsen Röm. Staatsr. S. 72 flg.

148) Officiell mochten sie auch immer noch bei einem solchen Processe duumviri heissen, worauf ich beziehe Cic. orat. 46, 156. Planeque duorum virorum iudicium aut triumvirorum capitalium aut decemvirorum litibus iudicandis dico nunquam. Wir kennen sonst keine Gerichte von duo viri in Rom.

119) Zwei deutliche Beispiele dafür von einem Tribunen im Unterschiede von den übrigen neun gibt Liv. 24, 43. und Gell. 6 (7), 19. (vgl. jedoch Liv. 38, 60.) von den J. 511 und 567; von zwei Aedilen (566), welche separatim inehrere accusiert hatten, Liv. 38, 35, 6., zu welcher Stelle auch schon Ducker bemerkt, dass Livius dieses besondere Accusieren eines einzigen Aedilen als etwas Ungewöhnliches hervorhebe.

nennen.

nur

aus ihrem Zusammenhange mit der perduellio hervorging, schwerlich aber jemals bei der perduellio eine Anklage blos von Einem gewöhnlich geworden sein. Warum nun aber die perduellio von jeher Duumvirn erforderte, bleibt noch aufzuklären. Wir kommen in einem andern Zusammenhange darauf zurück. Subscriptoren, wie in den s. g. quaestiones perpetuae, gab es in diesen Volksprocessen nicht. Sie setzten einen eigentlichen Anklageprocess voraus, während die Tribunen und Aedilen wenigstens in der zweiten Periode noch mehr Richter als Ankläger oder doch ·beides zusammen waren 150).

Vor Gericht gezogen wurden ursprünglich nur Patricier, aber aus dem schon angeführten Grunde (S. 189 fig.) ohne nothwendige Beschränkung auf sie aus inneren Gründen. Seitdem namentlich die Patricier darauf verfallen waren, die tribunicische Macht durch sich selbst zu brechen, indem sie einen oder mehrere aus dem Tribunencollegium auf ibre Seite zogen, welche ihr Veto gegen ibre Collegen selbst richteten, wurden auch Plebejer gleichsam als Verräther an ihrer eigenen Gemeine vor deren Gericht gestellt 151), und als die beiden Stände sich immer mehr ausglichen, verschwand bei dieser ganzen Art von Gerichtsbarkeit ihre anfängliche Beziehung auf den nationalen Gegensatz auch thatsächlich ganz und gar. Immer aber konnten nur Römische Bürger, wiewohl ohne Unterschied des Geschlechts 152), einem Verfahren unterworfen werden, welches nicht nur auf Römischem Gesetz und Römischem Herkommen beruhte und darum civilrechtlich war, sondern auch materiell eben den Gegensatz, dass ein Römer sich gleichsam zu

inem ausländischen Feinde machte, voraussetzte. So erklärt sich, dass im J. 312 zur Ausführung der Latinischen Colonie Ardea ernannte Triumvirn einer von den Tribunen wider sie unternommenen Anklage dadurch ausweichen konnten, dass sie sich selbst in diese Colonie begaben und also Latiner wurden 153). Aber auch dass

150) Auch gehört hierher nicht der Process gegen Galba (603), wo der scheinbar anklagende Volkstribun L. Scribonius Libo den älteren Cato und L. Cornelius Cethegus zu Subscriptoren hatte. Liv. epit. 49. Cic. de orat. 1, 53. Brut. 23. Valer. Max. 8, 1. §. 2. Denn in der That war dieses eine durch Gesetz bestimmte ausserordentliche quaestio, über die man die einzelnen Stellen bei Zumpt cit. I. 2. S. 345 nachlesen kann.

151) Das erste Beispiel ist wohl das aus dem J. 362 bei Liv. 5, 29, 6. Dies dicta erat tribunis plebis biennii superioris A. Virginio et Q. Pomponio: quos defendi Patrum consensu ad fidem senatus pertinebat; neque enim eos aut vitae ullo crimine alio aut gesti magistratus quisquam arguebat, praeterquam quod, gratificantes Patribus, rogationes tribuniciae intercessissent. Vicit tamen gratiam senatus plebis ira et pessimo exemplo innoxii denis milibus gravis aeris condemnati sunt.

152) Beispiele von multae irrogatae gegen Weiber: Liv. 25, 2, 9. Gell. 4, 14. 10, 6. Valer. Max. 8, 1, 4. Suet. Tib. 2. Liv. ep. 19.

163) Liv. 4, 12, 7.. vexationes ad populum iam die dicta ab tribunis, coloni adscripti remanendo in colonia, quam testem integritatis

nur Freie diesem Verfahren unterlagen, womit auch die ursprüngliche Natur der Strafe des Herabwerfens vom Tarpejischen Felsen übereinstimmt, die gegen Sclaven nicht zulässig war 15), folgte aus dem Begriff der perduellio. Aus einem anderen Grunde stellte man in der ganzen älteren Zeit Priester, die nur dem Multrecht des Pontifex maximus unterliegen sollten, nicht vor das Volksgericht 155).

Häufig behauptet man, dass Magistrate von jeher während ibrer Amtsdauer nicht hätten angeklagt werden dürfen 156). Dieser Satz ist nur richtig, wenn man ihn nach seinem Grunde versteht und beschränkt. Auch in iudiciis privatis konnte ein Privatmann einen Magistrat wider seinen Willen nicht vor Gericht rufen, nicht weil dieses mit seiner Würde unverträglich gewesen wäre, sondern weil er selbst ein höberes Recht der vocatio batte, welches das privatrechtliche ipso iure aufhob; daher diejenigen, welchen dieses nicht zustand, nach strengem Recht auch vociert werden konnten 157). Für die Criminalgerichte galt im Grunde genommen ganz dasselbe Princip, nur dass seine Anwendung nach der ganz verschiedenen Stellung von Behörden zu Behörden nothwendig ein anderes Resultat ergab. Geringere Magistrate ohne Imperium und selbst Volkstribunen mussten sich die Anklage gefallen lassen, weil sie unter der vocatio als dem höheren Rechte des Imperium standen; wenn also z. B. ein Tribun einen anderen anklagte, so

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iustitiaeque habebant, vitavere. Die blosse Verlegung des Wohnsitzes, worauf Zumpt cit. I. 2. S. 306. 36:. alles Gewicht legt, hätte sie dem Verfahren nicht entzogen, sobald sich nur der Tribun an die Consuln wandte. Gell. 13, 12, 6.

154) Appian. de b. c. 3, 3. Dio 48, 34. Plut. SuH. 10. Oros. 5, 19. Der eigentliche Grund ist der, dass nur Berechtigte im Recht der fides stehen, mithin Verrath daran begehen und so sacri werden können. Verordneten die Decemvirn diese Strafe gegen den unfreien fur manifestus (Anm. 138), so war sie da eine blosse gesetzliche Art der Todesstrafe.

155) Erstes Beispiel C. Sulpicius Galba 644. Cic. Brut. 33, 127.

156) Heinecc. Antiquit. iurispr. 4, 18. §. 37. Niebuhr Röm. Gesch. I. S. 582. Schmiedicke de hist. process. crimin. p. 68. Rubino cit. S. 128. Geib cit. S. 133. Zumpt cit. 1. 1. S. 148. 220. Crim. Proc, S. 70.

157) Man kann also einen Quästor oder Aedilen, aber nicht einen Consul, Prätor, Dictator vor Gericht fordern. Gell. 13, 13, 4...6. I. 48. D. de iudic. (5, 1) L. 2. de in ius voc. (2, 1) L. 26. $. 2. D. ex quib. caus, maior. (4, 6). Einen Volkstribun, der an sich auch der potestas des Consul unterworfen ist. (Liv. 3, 20, 7), schützte vor dem Ergreifen bei der vocatio iuris causa seine geheiligte Würde ipso iure nicht, sondern machte nur den, der ilmu ergriff, straffällig (sacer); wollte er diesen dann aber als Verletzer seiner geheiligten Person greifen und vom Tarpejischen Felsen herabstürzeu lassen, so konnte er dagegen die anderen Tribunen anrufen. Deshall) erwähint Valer. Max, 6, 5, 4, auch eine Klaganstellung der Creditoren eines Tribunen durch appellatio ler übrigen. In derselben Weise ist die Möglichkeit einer multae dictio des des Pontifex maximus gegen einen Tribunen zu denken. Oben Cap. 1. S. 37. 42.

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