Jahrbücher für wissenschaftliche Kritik, Parte 1

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W. Besser., 1833
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Pagina 779 - Die Literaturgeschichte ist die große Morgue wo jeder seine Todten aufsucht, die er liebt oder womit er verwandt ist. Wenn ich da unter so vielen unbedeutenden Leichen den Lessing oder den Herder sehe mit ihren erhabenen Menschengesichtern, dann pocht mir das Herz. Wie dürfte ich vorübergehen, 25 ohne Euch flüchtig die blassen Lippen zu küssen!
Pagina 785 - Ihn, den Friedrich Schiller, erfaßte lebendig der Geist seiner Zeit, er rang mit ihm, er ward von ihm bezwungen, er folgte ihm zum Kampfe, er trug sein Banner, und es war dasselbe Banner, worunter man auch jenseits des Rheines so enthusiastisch stritt, und wofür wir noch immer bereit sind, unser bestes Blut zu vergießen.
Pagina 465 - An Account of the most important Public Records of Great Britain, and the Publications of the Record Commissioners ; together with other miscellaneous, historical and antiquarian information : Compiled from various printed books and manuscripts. London, 1832. 2 vols. Cooper ( CP). Proposal for the Erection of a General Record Office, Judges
Pagina 723 - sollen, während ich das Sterbezimmer auf einen Moment verlassen hatte, die letzten Worte des Mannes gewesen sein, dem Finsternis in jeder Beziehung stets verhaßt war. Als später die Zunge den Gedanken ihren Dienst versagte, malte er, wie auch wohl früher, wenn irgend ein Gegenstand seinen Geist lebhaft beschäftigte, mit dem Zeigefinger der rechten Hand öfters Zeichen in die Luft, erst höher, mit den abnehmenden Kräften immer tiefer, endlich auf die über seinen Schoß gebreitete Decke.
Pagina 727 - Es ist mir nie ein Mensch vorgekommen, welcher zu gleicher Zeit körperlich und geistig in so hohem Grade vom Himmel begabt gewesen wäre, und auf diese Weise in der Tat das Bild des vollkommensten Menschen darstellte.
Pagina 13 - Gesetzen, welche zwar aus der Natur der Kunst und des Handwerks hergeleitet, aber doch nicht so leicht zu verstehen und zu entziffern sind als die Gesetze der lebendigen Natur. Es ist viel Tradition bei den Kunstwerken, die Naturwerke sind immer wie ein erstausgesprochnes Wort Gottes.
Pagina 723 - Dauer des ihm noch beschiedenen Lebensrestes einer Täuschung sich nicht überlasse. Vielmehr gab er in seinen letzten Stunden mehrmals deutliche Beweise von Hoffnung auf Genesung und zwar unter Umständen, — namentlich bei fast völlig abwesender Besinnlichkeit, — welche die Vermuthung, er habe nur die Seinigen zu beruhigen, beabsichtigt, als ganz unwahrscheinlich darstellen müssen. Die Sprache wurde immer mühsamer und undeutlicher. „Mehr Licht...
Pagina 773 - Mittelpunkte der gebildeten Welt zu machen. Es ist also die Anklage der Frivolität, die wir gegen dieses Werk erheben, gegen die Gesinnung, aus der es hervorgegangen ist, und gegen die Ansichten die darin ausgesprochen sind. Der Vf. scheint eine solche Anklage geahnet zu haben; denn er verwahrt sich in der Vorrede gegen die Beschuldigung des »Materialismus oder gar Atheismus«, die, um ihn zu »depopularisiren« - »Junker und Pfaffen
Pagina 567 - In dieser Region des Geistes strömen die Lethefluten, aus denen Psyche trinkt, worin sie allen Schmerz versenkt, alle Härten, Dunkelheiten der Zeit zu einem Traumbild gestaltet und zum Lichtglanz des Ewigen verklärt.
Pagina 727 - Bedürfniß des Aderlasses. Solche Erscheinungen gehören zu den seltensten Geschenken des Himmels. Es ist Freude zu sehen, daß die Entstehung so vollkommner Menschennatur auch noch in unsern Zeiten möglich ist, die so manche für eine Periode der Abnahme des Menschengeschlechts halten. Er endete mit den Worten : „Mehr Licht".

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