bd. Schriften zur einleitung in die philosophie

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L. Voss, 1850
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Pagina 218 - Wenn die Anschauung sich nach der Beschaffenheit der Gegenstände richten müßte, so sehe ich nicht ein, wie man a priori von ihr etwas wissen könne; richtet sich aber der Gegenstand (als Objekt der Sinne) nach der Beschaffenheit unseres Anschauungsvermögens, so kann ich mir diese Möglichkeit ganz wohl vorstellen.
Pagina 175 - Wahrnehmung (wie im § 20 bemerkt ist) sondern bestimmen sie dergestalt, daß offenbar die Dinge diese Eigenschaften ohne diese zufälligen Umstände gar nicht haben würden. Ein Körper hat Farbe; aber nicht ohne Licht; was ist nun diese Eigenschaft im Dunkeln? Er klingt; aber nicht ohne Luft: was ist diese Eigenschaft im luftleeren Raume?
Pagina 278 - Wesen, und dessen aus sich herausgehendes, Uns, den Gegenüberstehenden, gewidmetes Wohlwollen hinwegnehmen. Die göttliche Wohlthat darf nicht erscheinen als ein Nepotismus, der nur die Seinigen, die Angehörigen erhebt; denn die Liebe, welche als Selbstliebe in sich zurückläuft, verliert ihre Würde.
Pagina 46 - Art so zu verändern, wie es durch die besondere Beschaffenheit eines jeden nothwendig gemacht wird. Bei der Veränderung wird etwas Neues hinzukommen, durch dessen Hülfe die vorige Schwierigkeit verschwindet. Dieses Neue kann man eine Ergänzung nennen.
Pagina 162 - Colorit, und der kühne Wurf in der Zeichnung; dem heitern, lachenden Gedanken schmiegt sich an die Helligkeit der Tinten, die zierliche Ausarbeitung aller Theile, vielleicht selbst die niedliche Kleinheit des Formats. Allein dies Schickliche ist dennoch, ästhetisch betrachtet, etwas Untergeordnetes, und welches vielmehr an der Beschaffenheit des Stoffes hängt, als an irgend einer Gattung des in ihm dargestellten mannigfaltigen Schönen.
Pagina 277 - Naturbetrachtung zur Stütze des religiösen Glaubens zu machen, welcher übrigens viel älter ist, und viel tiefere Wurzeln im menschlichen Gemüthe hat, als alle Philosophie.
Pagina 137 - Verhältnis ist ganz und gar ein inneres und eingeschlossen in der Gesinnung einer einzelnen Person. Es ist unter allen sittlichen Verhältnissen dasjenige, welches am unmittelbarsten und bestimmtesten den Wert oder Unwert der Gesinnung angibt.
Pagina 210 - ... die Verstärkung schon bewufster Vorstellungen durch ein Gefühl (z. B. der Freude) oder durch ein Wollen. Wir haben auf der einen Seite (in den letzteren) ein Über - sich - hinaus -Streben, also gerade ein Solches, wie es die Gegner des Begriffes der Kraft beschreiben und für unmöglich erklären, „welches, um Das zu sein, was es ist, sich selbst nicht genügt"; und wir haben auf der anderen Seite (in der zuverstärkenden Vorstellung) eine -Fähigkeit, die steigernden Elemente aufzunehmen...
Pagina 141 - Zwangsmaschinen machen, im Namen des Rechts, ohne Rücksicht auf die Billigkeit, noch auf wohlwollende und bildende Einrichtungen, ein vierter verwechselt das Recht mit der Billigkeit und will, ohne Rücksicht auf vorhandene rechtskräftig gewordene Anordnungen und Urkunden, die gesellschaftlichen...
Pagina 168 - ein lassen, — nicht um das Schöne, sondern um, das Natürliche hervorbringen zu lernen. Denn diese Art von Natürlichkeit, welche den Lauf des psychischen Mechanismus nachahmt, ihm entspricht, und eben dadurch ihn anregt, — fodert man von jedem Kunstwerke zuerst; und das drückt man populär so aus: das Kunstwerk soll lebendig sein und belebend wirken.

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