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Dritter. Auftritt.

Samia. TefTenio. Samia sagt dem Teffenio, sie komine van dem Schwarzkünstler, welcher ihr nichts gutes gesagt habe. Endlich geht Tefsenio ab, und sagt er wolle den Lidio aufsuchen, um das zu thun was ihm ihre Gebieterin die Fulvia bec fohlen habe.

Vierter Auftritt.

Samia. Fulvia. Samia erstattet ihr von dem Bericht, was ihr der Schwarzkünstler gesagt habe, welcher feine gewisse Antwort habe geben wollen. Sie fügt hinzu, sie habe dem Lidio gesehen, und fer sehr übel von ihm empfangen worden; er Habe Uebels von der Fulvia gesprochen; und gethan , als ob er sie niemals gesehen håtte und ganz und gar nicht fenné. Fulvia will vers zweifeln - und nach verschiednen stürmtischen Uleberlegungen, faßt sie endlich den Entschluß, nach Hause zu zu gehen, Mannskleider anzulegen und verkleidet den Lidio in seinem eigenen Hause aufzusuchen. .

Fünfter Auftritt.

Samia. Samia bleibt zurück, und mittlerweile, daß sie ihre Frau erwartet, stellt sie über den Ents, schluß, den fie genommen, Betrachtungen an.

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Sechster Auftritt.

Fulvia. Samia.
Fulvia fommt in Mannskleidern aus dem
Hause, giebt der Samia ihre Befehle und geht
nach dem Hause des Lidio.

Siebenter Auftritt.

Samia, allein. Nachdem sie die Sache hin und wieder. übers legt, billiget sie endlich den Entschluß ihrer Frau, ihren Liebhaber selbst aufzusuchen, geht in das Haus, und schließt die Thiire nach sich zu.

Achter Austritt.

Teslenio. Er sagt er habe den Calandro zu seinem Herrn dem Lidio gebracht, und das Weibse bild, das davon gelaufen, gefunden. Er habe sie mit sich hinein geführt und komme nunmehr der Fulvia davon Nachricht zu geben, um mit ihr darüber zu lachen. Er klopft an. “

Neunter Auftritt.

Samia. Teffenio. Nach einer komischen Scene, und noch verschiednen {azzi, welche Tessenio ausserhalb, und Samia innergalb dem Hause machen, geht endlich die Thüre auf. Samia sagt ihm, daß ihre Frau in Mannskleidern zu dem Lidio gea gangen fer. Teffenio wird über diese Nach

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richt

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richt ganz verwirrt, und stellt sich geschwind, als ob er etwas zu thun habe, und noch nicht Kinein kommen könne. Samia geht wieder hinein und schließt die Thüre nach sich zu, so wie es ihr ihre Frau befohlen.

Zehnter Auftritt.

Testenio , allein. Er weiß nicht, was er thun foll, und befürch: tet die Frau und der Mann möchten sich bende einander treffen; der Mann möchte wegen der Verkleidung der Frau argwöhnisch werden, und sie zu ihren Freunden führen, um sie dafür abftrafen zu lassen. Mittlerweile aber sieht er die Fulvia kommen, welche den Calandro, als einen Gefangnen hinter sich herschleppt. Er tritt ben Seite, um sie zu beobachten.

Eilfter Auftritt.

Fulvia. Calandro. Fulvia kommt und reißt den Calandro mit Gewalt mit sich fort. Sie macht ihn taufend Vorwürfe, und rühmt ihre so übel belohnte Tugend. Sie sagt, fie wisse alles, und habe bloß deswegen Mannskleider angezogen, ihn mit seiner artigen Gebieterinn zu ertappen, so wie es auch geschehen sey. Noch mancherlen Betheurungen schwöret sie,. fich an allen ben. den zu rächen. Calandro entschuldiget sich auf eine sehr komische Art, doch sagt er auch zugleich, sie solle es sich ja nicht einkommen lassen, diesem

Mädc

um

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Mädchen übel zu begegnen. Fulvia läßt die Thüre aufmachen, und zieht ihren Mann hinein.

zwölfter Auftritt.

TefTenio. Er bewundert die Verschlagenheit der Fulvia, und weil er sie wieder herauskommen sieht, bleibt er da.

Dreyzehnter Auftritt. Fulvia. Teflenio. Samia. Fulvia beklagt sich, daß sie, anstatt ihres Liebhabers, ihren Mann gefunden habe. Tef senio sagt ihr, daß Lidio nunmehr nicht abreisen werde, und daß er sein möglichstes thun wolle, ihn wieder zu ihr zu bringen. Fulvia befiehlt der Samia, nochmals zu den Schwarzkünstler zu gehen. Tessenio geht fort, den Lidio aufzusuchen, und" Fulvla geht wieder ins Haus.

Vierzehnter Auftritt.

Samia. Ruffo. Ruffo sagt der Samia, er habe eine neue Sauberey versucht, und hoffe, Lidio werde gelehriger senn. Man sieht ihn kommen und Ruffo tritt ben Seite.

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Funfzehnter Auftritt.
Der weibliche Lidio, Tannio.

Samia. Samia unterredt sich mit dem Lidio, bet fie Höflich empfängt, und ihre Frau zu besuchen perspricht. Samia geht in das Haus, umber Fulvia eine fo gute Nachricht zu bringena

Sechzehnter Auftritt.
Ruffo. Der weibliche Lidio.

Tannio. Tannio fagt zu dem Ruffo, daß fich diefe Dame ohne Zweifel betriege, und seinen Herrn für einen andern Halte, Er giebt daher dem Schwarzkünstler den Kath, der Fulvia im Nas men feines dienstbaren Geistes zu sagen, daß fie gege: Den Lidio durchaus nicht an das gedenken folle, was ehedem zwischen ihnen vorgegangen, das mit die Betriegeren nicht an den Tag komme. Ruffo biftigt es und Lidio geht ab, um sich als Frauenzimmer zu kleiden. Tannio bleibt einen Augenblick mit dem Ruffo allein, und sagt ihm in Vertrauen etwas von dem Zustande seines Herrn. Sie stellen ihre Betrachtungen Darüber dem Befehle gemäß an, den ihm fuls via gegeben, daß er nehmlich durch die Gewalt Feines Geistes den Lidio nöthigen solle, in Ges stalt eines Frauenzimmers zu erscheinen. Dies fes nun, hoffen sie, werde ihnen Gelegenheit ger

ben,

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