Gedanken über Religion und religiöse Probleme: eine Darstellung und Erweiterung Herbart'scher Aussprüche

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Böhme, 1888 - 242 pagine
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Pagina 67 - Man sagt von der Natur und ihrem Vermögen in organisierten Produkten bei weitem zu wenig, wenn man dieses ein Analogon der Kunst nennt; denn da denkt man sich den Künstler (ein vernünftiges Wesen) außer ihr.
Pagina 183 - Gott, das reelle Centrum aller praktischen Ideen und ihrer schrankenlosen Wirksamkeit ; der Vater der Menschen und das Haupt der Welt: Er fülle den Hintergrund der Erinnerung, als das Aelteste und Erste, bei dem alle Besinnung des, aus dem verwirrten Leben zurückkehrenden Geistes, immer zuletzt anlangen müsse; um, wie im eignen Selbst, in der Feier des Glaubens zu ruhen.
Pagina 184 - Menschen zu hoch, und zu sehr durch Verhältnisse bestimmt, die man dem kleinen Knaben nicht begreiflich machen will, wenn man auch könnte. Aber die Zeitreihe der Geschichte endigt sich in die Gegenwart, und in den Anfängen unsrer...
Pagina 38 - Wesen, und dessen aus sich herausgehendes, Uns, den Gegenüberstehenden, gewidmetes Wohlwollen hinwegnehmen. Die göttliche Wohlthat darf nicht erscheinen als ein Nepotismus, der nur die Seinigen, die Angehörigen erhebt; denn die Liebe, welche als Selbstliebe in sich zurückläuft, verliert ihre Würde.
Pagina 71 - Erklärungsart gehe, sondern nur so viel gewiss: dass, so weit wir nur immer darin kommen mögen , sie doch allemal für Dinge , die wir einmal als Naturzwecke anerkennen, unzureichend sein, und wir also, nach der Beschaffenheit unseres Verstandes, jene Gründe insgesammt einem teleologischen Princip unterordnen müssen.
Pagina 68 - Materie als Werkzeug jener Seele entweder schon voraussetzt, und jene also nicht im Mindesten begreiflicher macht, oder die Seele zur Künstlerin dieses Bauwerks machen und so das Produkt der Natur (der körperlichen) entziehen muss. Genau zu reden, hat also die Organisation der Natur nichts Analogisches mit irgend einer Kausalität, die wir kennen...
Pagina 203 - Menschen nicht zumutben dürfen. Die Seele ist das Bestehende und Bleibende, welches dem wandelbaren Ich des Gesunden, des Wahnsinnigen, des Genesenen stets auf gleiche Weise zum Grunde liegt.
Pagina 20 - Das Bedürfnis der Religion liegt am Tage; der Mensch kann sich selbst nicht helfen; er braucht höhere Hülfe! Die Religion setzt das Ewige dem Zeitlichen entgegen. So schneidet sie die Sorgen ab und bringt ganz andre Gefühle hervor, als die des irdischen Leidens.
Pagina 71 - Wo Zwecke als Gründe der Möglichkeit gewisser Dinge gedacht werden, da muss man auch Mittel annehmen, deren Wirkungsgesetz für sich nichts einen Zweck Voraussetzendes bedarf, mithin mechanisch, und doch eine untergeordnete Ursache absichtlicher Wirkungen sein kann. Daher lässt sich selbst in organischen Producten der Natur...
Pagina 207 - Ohne Regung, aber im klarsten Wachen, weiss und fühlt von nun an die Seele das ganze Edle oder Unedle ihres vormaligen Wandels auf Erden, den sie als die unvergängliche Bestimmung ihres Ich, und eben darum als ein unablösliches Wohl oder Wehe, .in sich trägt, unfähig, auch nur zu begehren...

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