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878 L5 M95 192 Harn. - /9-23/ 23684

HERRN GEHEIMRAT

D. DR. WILHELM SCHRADER

ZU KOENIGSBERG

IN AUFRICHTIGER VEREHRUNG UND DANKBARKEIT

GEWIDMET.

Vorrede.

Ein Bändchen, welches zwei Vorgängern als drittes folgt, sollte einer Vorrede nicht bedürfen; doch kann ich es nicht ohne einige Worte aus der Hand geben.

Die Bücher 26-28 sind von dem Standpunkte aus, dass sie hauptsächlich in der Schule bei der Lektüre benutzt werden sollten, bearbeitet worden; doch bringen sie nicht alle den gemeinsamen Grundgedanken in völlig gleicher Weise zum Ausdruck. Am strengsten habe ich mich an die Grundsätze der praktischen Verwendbarkeit in Buch 27 gehalten, welchem ich wegen seines Inhaltes eine weite Verbreitung auf den höheren Lehranstalten wünsche; bei Buch 28 lag, eben wieder wegen des Inhaltes, der diesem Buche eine gleich grosse Verbreitung kaum vorauszusagen gestattet, die Versuchung, von den gemeinsamen Grundsätzen abzuweichen, nahe. Dennoch ist auch für dies Buch der einmal eingenommene Standpunkt festgehalten worden; nur im Anhang habe ich mir eine reichlichere Mitteilung von Beobachtungen gestattet, als bescheidene Bausteine zu dem dereinstigen Monumentalbau des Lexicon Livianum.

Dem Texte ist wiederum die kommentierte Weissenborn'sche Ausgabe von 1878 zu Grunde gelegt, völlig überarbeitet nach Luchs und Madvig (1882). Dem letzteren habe ich mich wiederholt angeschlossen, doch in der Hauptsache die Autorität des cod. Spirensis als massgebend betrachtet. Eigene Verbesserungen sind auf die geringste Zahl reduciert. Für die Erklärung habe ich benutzt, was mir an neuerer und älterer Litteratur für Buch 28 bekannt geworden war.

Möge denn auch dies Bändchen eine freundliche Aufnahme finden und dazu beitragen, die Lektüre der späteren Bücher der 3. Dekade auf den höheren Lehranstalten zu verbreiten!

Allenstein, Michaelis 1882.

Dr. F. Friedersdorff.

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